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freuen und befreunden mit Deutschland und seinen Völkerschaften.Da bin ich jüngst überrascht worden non einer kleinen Schrift:„Was hat von seinen Fürsten und Völkern Deutschland zu hoffen,Europa zu erwarten?" Sie ist vom Kammerherrn von Miltiz,den ich als einen Freund der Literatur kannte. Aber auf so etwasBraves und Tüchtiges von ihm war ich nicht bereitet. Ich bitteDich, dieser Broschüre einige Aufmerksamkeit zu schenken. — HastDu Arndts kräftige Lieder für die Deutschen gelesen? das schöne,den ächten Volkston treffende auf Dörnberg?"
Doch waren kaum acht Monate vergangen, so trat ihm schonmanches Befremdliche und Nichtcrwartete unter den Erscheinungendes Tages entgegen. Indessen ließ sich sein frommer Glaube nichtirre machen. „Mich ärgern," sagte er (22. Nov. 1814), „die Vor-gänge in Dresden, in Madrid, in Turin, in Freiburg,Solothurn und Bern, in Rom u. s. w. bis zu dem Grade,daß ich darüber wild werde und tobe und schimpfe, so weit es einemChristenmenschen recht und vergönnt ist, der noch dazu Sekretäreines „hohen Nathes der Weisen und Gelehrten" ist,wie uns Herr Radios nennt, welches er einst bei dem Gott derWahrheit verantworten mag; und ich freue mich wieder bis zuThränen in den Augen über die menschlichen Spiele und Scherze,die die großen Potentaten in Wien treiben, wo sie geworden sind,wie unser einer.
„Ich lasse mich durch kein Seufzen und kein Spotten, das ichin allen Nuancen weit umher höre, in meinem Dankgebete stören,daß ich Augenzeuge dieser großen Zeit bin, in welcher Bramaüber Wischnn sichtbar siegt, und wo für das Wesentlichste,was ich mit Dir so nenne, für Volksfreihcit und Zerstörung desFeudalunfugs und kraftvolles Widerstreben gegen alles Bonzen-thum in That und Wahrheit, im Lauten und Stillen mehr ge-schieht , als noch je."