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aber wohl, Sieger über uralte Meinungen, über Familienstolz zusein. Zugleich verehre ich die hohe Nemesis der Geschichte indiesem Ereignisse.
„So werden doch Urenkel von Maria Theresia ans demThrone sitzen, von dem ihre Tochter ans das Blutgerüst stieg. Ichsehe die Erzherzogin Louise als einen Engel des Friedens an,und bald werden wir Münzen ans Napoleon wie ans Augustusprägen mit lanunr olausit. Der menschliche Geist wird durch dieseneuesten Vorfälle in Oesterreich endlich freier werden. Zer-streutes Licht und guter Wille ist dort vorhanden; sobald die Re-gierung ihren zeitherigen engherzigen Prinzipien entsagt, wird dasBessere leuchten und wirken."
Vielleicht nur wenige Zeitbeobachter rechneten damals auf solcheWirkungen der Napolconischen Verbindung mit dem österreichischenKaiscrhause, wie es Schlichtegroll that, der, über das nichtigeund flüchtige Spiel alltäglicher Kabinetskunst hinwcgblickcnd, nurauf das wahrhaft Große, auf das, was nicht vergeht, aufden größer» oder geringer» Gewinn sah, den die Menschheit ausden Händeln und Schicksalen der Fürsten ziehen konnte.
Und unter allen damaligen,handelnden Staatsmännern warvielleicht auch nur ein einziger, welcher, wie Schlichtegroll,auf ähnliche Erfolge rechnete. Dieser eine aber war Napoleon.Er jedoch erwartete sie weniger von seiner Vermählung mit einerösterreichischen Fürstin, als beiweitem solider von seinem Besitzeder illyrischen Provinzen.
„Meine Absicht war es gar nicht," sagte er znm Grafen LasCafes*), dem er dahin eine Sendung gegeben hatte, „als ichJllyrien erwarb, es zu behalten. Nie ist's mir in Sinn gekom-
'^) üleinorial (Io Laillte-Helene. Paris 1823. Dorne V. 20Ouiliet 1816.