groll für 136,000 Franken erhandelt, nachdem der französischeMinister Montalivet dem Eigenthümer Erlanbniß gegeben, sieauswärts zu verkaufen.
Doch fehlte es auch ferner nicht an Vielem, was sein Glückverminderte. Es kam Schöllings und Jakobi's Streit; eskam manch' anderes ihm Hartes. Denn seiner Freunde Leben undLoos war immer das seinige, er lebte und litt mit ihnen. „Unterwas für Geier und Naben," schrieb er damals (15. Dez. 1812),„ist meine Tanbennatur gcrathen, und wie unbeholfen mag sie sichda ausnehmcn! Ich mache mich so stark ich kann, und Alles wirdgut gehen, wenn meine Gesundheit aushält. Ich leide jetzt anSchlaflosigkeit; oft schlafe ich nur drei Stunden in der Nacht;sonst geht es gut "
„Du nimmst mich, wie das guten Menschen mit einander wohlbegegnet, für besser, als ich bin; indeß triffst du doch den Nagelans den Kopf, wenn du mir das Znrückziehen in mich selbst an-räthst. Ich werde zu vollbringen suchen, was man fordert, abermit größerer Oekonomie von Zeit und Kraft. Gerade das Ueber-maß meines freundlichen Strebens machte mir seither am meistenVerdruß. Es ist den Staatsleuten so unbegreiflich, wenn man fürirgend eine herrliche Sache in Flammen ist, daß sie dann irgendeine niedere Absicht dahinter suchen.— „Denn," heißt es, „warumsollte er sich sonst die Mühe geben?" — Ich habe die großenWorte Lucans, die Joh. Müller bei Gelegenheit des Todesdes jüngern Cato angeführt, zum Motto meines neu angetretenenLebensjahres genommen: Servsrs moüniu, ünomqus iensrs, na-iursmgug segui, psiriaviius impenüsrs viisrn. Uon sibi seütoil gonitnin so, orvllsrc munrlo, in ooiunnins donus.«
Weitaus der Großtheil der Menschen, in welchem sich die na-türliche Selbstliebe gern bis zur allesverschlingenden Selbstsuchtmißgestaltet findet, und welcher eine Gottheit, eine Menschheit,