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de» Widerstand einer bedeutsamen Partei. Es ist aber eben sounwichtig für die Welt, Rathsgcschäfte, Umtriebe, Wirkungenund Gegenwirkungen in einem so kleinen Lande zu erfahren, alses schwer ist, dieselben genau darzustellen, indem sich da Familien-und Hausangelegcnheitcn, persönliche Interessen und Reibungenmit den öffentlichen Angelegenheiten unentwirrbar vermengen. Re-ding selbst sprach und schrieb mir nie darüber. Ich begnüge michdaher, nur dasjenige hier bcizufügen, was ich aus den Briefenanderer Männer über seine Stellung im heimatlichen Freistaatvernahm.
Nach Herstellung desselben seit jener Revolution, da er zumLandammann gewählt worden, bildete er, was ehemals in derHirtenrcpublik nie gewesen, eine sogenannte „Standeskommisston,"welche bald das Ansehen eines regierenden Kleinen Rathes au-»ahni, der von seinen Verfügungen kaum Rechenschaft gebe» mochte.Reding rechtfertigte diese Neuerung anfangs mit der bescheidenenErklärung, daß er selbst, zu unerfahren in den Landcsgcschäftcn,sich durch den Rath anderer Magistrate unterstützen lassen müsse.Eben so war er auch der Erste, der, als Landammann von Schwyz,aufhörtc, vor versammelter souveräner Landsgemcinde Bericht überdie Verhandlungen der eidgenössischen Tagsatzungen abznstatten.Er glaubte, es sei genug, wenn dies vor Rath, oder dreifachemLandrathe geschehe.
Dies Verfahren hatte aber auf das ganze Staatslcben großeFolgen; es näherte die Demokratie den aristokratischen Formen.Das Volk blieb in Unwissenheit über seine Verpflichtungen undVerhältnisse zur übrigen Eidgenossenschaft. Handelte es sich nach-her um Erfüllung dessen, was man auf Tagsatznngen cingegangenwar, entstand Verwirrung, Mißvcrständniß und Mißtrauen. Somachte er sich manche Gegner, die ihm nun auch in dem wider-strebten, was er ernstlich zum Gemeinwohl bezielte, oder auch aus-
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