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ihre Unterthanen zusichcrtcn, wenn diese gegen ihre nonGott eingesetzten Obrigkeiten zu murren, oder sich aufzulehnenwagen wurden; jenes Verkominniß, durch welches erst das aristo-kratische Verdcrbniß, die Familienherrschast und der kühne Miß- >
brauch der Staatsgewalt zur Vernichtung der alten schweizerischenFreiheit ins Leben gerufen worden war. Das Volk schwieg. Esbehielt sich sein gutes Recht vor, das ihm seit beinahe zwanzigJahren zu Theil geworden war, und ließ sich nicht durch jenendemokratischen Goldschaum blenden, mit dem man, um cs zu trö-sten, die neuen Aristokratien überdeckt hatte. — Daher entsprangenvom Volk ans schon im Jahre 1830 die Vcrfassungsreformen derSchweiz.
Aloys Neding, mit dem ich noch manches Jahr in freund-lichem Briefwechsel geblieben war, spielte in jenen Wirren nurnoch eine untergeordnete Nolle. Er erfüllte die Aufträge seiner >
Behörden, wurde, aus schwer zu errathcndcn Gründen, auf Tag-satzungcn der Verthcidiger und Fürsprecher der Klöster und allergeistlichen Hoheit; übernahm von der Eidgenossenschaft am Endedes Jahrs 1813 die fruchtlose Sendung ins Hauptquartier der ver-bündeten Monarchen zu Frankfurt, um Anerkennung der schwei-zerischen Neutralität zu bewirken; dann im Jahr 1817 die Sendungznm König von Frankreich, ihn zu begrüßen. Letzterer schmückteihn mit dem Grafentitcl, einer Art Ehrenbezeugung, die nirgendsunpassender, und nirgends dornigtcr ist, als in einer Demokratie,wo das Gefühl der Rechtsgleichheit, sich mit dem Neide verbin-dend, auch nicht den Schein eines Vorrangs, und noch wenigerdie Verpflichtung eines beamteten Bürgers gegen einen auswärtigen *
Staat, dulden mag.
In der That waren die letzten Jahre seines Lebens nicht ohneBitterkeit. Er sah einen großen Theil des ehemaligen Vertrauensseiner Mitlandleute von sich gewichen. Er erfuhr Kränkungen und
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