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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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wahrnahm, welche sich für Einheit aussprachen, entzog den Be-schlüssen der Tagsatzung seine Stimme, und verließ, nebst denübrigen Abgeordneten der kleinen Kantone, die Versammlunggänzlich.

Sein Schritt erschreckte mich. Gerade von ihm hatte ich,unser» ehemaligen Gesprächen zufolge, erwartet, er werde zwischenbeide schroff geschiedene Parteien vermittelnd einschreiten. Ichtheilte ihm meine Unruhe mit. Er antwortete Folgendes:

Dm 19. Oktober 1801.

Seien Sie unbesorgt um unser» Austritt, lieber Zschokke. Erkann und wird nichts, als gute Folgen haben, weil nicht nur dasgcsammte Volk, sondern auch seine Vorsteher, demselben den volle-stcn Beifall schenken?) Letztere haben durch eine freie und auf-richtige Aenßerung an unser Volk, daß sic nämlich niemals znrAnnahme einer Konstitution ihre Einwilligung geben würden, welchenicht dem Volke selbst angenehm und erträglich sein würde, unddurch die Aufforderung des Volks, ohne vernünftigen Rath nichtszn unternehmen, die beste Harmonie und gegenseitiges Zutrauenin unscrm Kanton hergcstellt."

Schlimmer kann cs diesen drei unglücklichen Kantonen nichtgehen, als daß sic durch einen Machtspruch von Frankreich, widerden laut geäußerten Willen, gezwungen werden, die Sklaven-kette, welche allbcrcits für Helvetica geschmiedet worden, gleichden übrigen Kantonen, tragen zu müssen. Aber kein Schwyzerwird Hand dazu bieten, solche seinen Mitbrüdern um den Hals zuwerfen. Die Heuchler müssen sich entlarven, da sie es nnmittel-

*) ES ist hier nämlich nur vom Volk im Kanton Schwyz die Rede,und von dessen Vorstehern, die durchaus nach ihrer ehemaligen Kan-tonal- Souveränetät zurülkstrebten.