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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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Gesundheit, und, über Alles, Ihre Philosophie nicht in Mitteder mühsamsten und verdrießlichsten Arbeiten verlieren können,dürfen Sie lediglich dem Gebet der hiesigen Armen, und nichtetwa den schonen Briefen des Bischofs von Como znrechnen, dieer Ihnen mit seinem Segen schickt. Erst neulich kam eine Frauaus dem Muttathal, welche in der Meinung, Sie wären nochhier, eine volle halbe Stunde an Ihre Zimmerthür klopfte, undmit Gewalt Sie sprechen wollte, bis man ihr endlich ernsthaft be-deutete, Sie wären im Welschland.!" rief sie,das wirddoch ä Gottswill nit wahr sy. Der Herr mämme wiederha." Undda man ihr bethenerte, es sei nun einmal nicht anders, sagte sie:Wenn Ihr ä schribäd, so grütz a mär ä; i will für'n ä bätä."Kann es wohl für ein gefühlvolles Herz Süßeres geben, als diefrommen Wünsche von hundert Armen, die cs erkenne», was Siefür die Einwohner dieser unglücklichen Länder Methan haben?"

Sowohl denen in Einsicdeln, als Nri und Nrsern werde ichvon der Beisteuer aus Spanien gewiß schöne Summen zukommenlassen. B. Schindler in Luzern hat mir die 2025 Fr. 7 S. Über-macht. Sie werden nach Ihren Anweisungen verthcilt. WollenSie den Wohlthätcrn in Neuenbnrg anzcigen, wie und an wendie 12,000 Fr. von daher in jedem Distrikt vertheilt sind? odersoll ich cs thnn?"

Unsere Sepa*) dankt Ihnen für das Lied und erwartet dieMusik dazu mit Ungeduld. Ihr Klavier ist noch immer bei uns,da Thaddäus**) mir gar kein Wörtchen darüber geschrieben hat.Es ist jetzt Alles stumm."

*) Josephine von Reding, Tochter seines ältesten Bruders, des Mar«schalls von Theodor Reding.

**) Thaddäus Müller, damals Stadtpfarrer von Luzern, einer der auf-geklärtesten nnd gemeinnützigsten Geistlichen der katholischen Schweiz;auch als Schriftsteller geschätzt.