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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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beruhigt, den nebenbuhlcrischen Nachbarmächten Handhabung einerstrengen Neutralität gewährleisten könnte, näherte sich sehr der-jenigen Staatscinrichtung, in welcher die nordamerikanischen Ver-einstaatcn stark und blühend stehen. Er wollte einen Bundesstaat,mit aller Freiheit der Kantone für ihre selbstständige, innere Ver-waltung; eine gesetzgebende Tagsatzung für allgemeine Angelegen-heiten der Schweiz, zu welcher die Abgeordneten der Kantone ohnebindende Instruktion erscheinen, mit Ausnahme von Entscheidungenüber Krieg und Frieden, und eine allgemeine Bundesregierung,zur Vollziehung der Gesetze', stark genug dafür, aber nicht mächtiggenug, die Schicksale der Nation entscheiden, oder die Freiheitenund Rechte der Kantone beeinträchtigen zu können. Als gebornerBürger einer landsgemeindlichen Demokratie, war er kein Freundder ehemaligen Aristokratien und oligarchischen Patriziate. Erwünschte dies demokratische Element überall in der Schweiz herr-schend werden zu sehen; und glaubte, nur durch Freiheit Allerkönne die Schweiz erst blühender und stärker werden.

Eine Zwischenzeit.

Während wir in unserer Einsiedelei auf dem Ebnet die selig-sten Tage lebten, ging Napoleon Bonaparte, als erster Konsul,mit einem Heer über den St. Wernhardsberg zur Wiederer-eroberung des verlornen Italiens; mit einem andern Heer, zuseiner Unterstützung, der Generallieutenant Monccy, nachmaligerMarschall und Herzog von Conegliano, über den St. Gotthards-berg. Vergebens hatte ich es schon bei der helvetischen Regierungabgelehnt, den ersten Konsul, als ihr vollmächtiger Kommissär,zu begleiten; sie ernannte mich nun zur Begleitung Moncey's

*) Wie er sich auch späterhin amtlich dafür öffentlich aussprach.