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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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190
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verödete Schwyz wieder! Als ich vor dem Hause meines Freun-des vorüber ging, erblickte ich in allen Fenstern und Zimmernmüßige Dragoner, die sich dort eingelagert hatten. In den Stras-sen schleuderten nur Soldaten umher. Selbst ans dem Hauptplatzvor der Kirche konnte ich keinen Einwohner des Fleckens entdecken,um mich bei ihm über das zu erkundigen, was mir am unentbehr-lichsten zu wissen war Ich stand einen Augenblick in peinlicherVerlegenheit da, mit dem Willen zu helfen, aber ohne Auftragund Vollmacht, ohne Mittel und ohne zu wissen, was zu begin-nen sei? Da ging eine betagte Magd an mir vorüber, bliebstehen, stürzte dann mit dem Ausruf meines und aller-HeiligenNamen gegen mich, und wollte mir zu Füßen fallen. Es war einePerson, die zum Hause Nedings gehört hatte. Ich kannte siewohl. Von ihr vernahm ich die frühe Flucht ihrer ehemaligenHerrschaft; die Wuth des Militärs gegen Reding, welchen mannur den »Fsnöral ües pazsans« hieß; den Beschluß, dessen Fa-milien-Haus, beim Abzug der Truppen, uiedcrzubrcuncn oder ein-zureißen; die Balken seien schon eingesägt. Ich vernahm die all-gemeine Jammergcschichte des Landes; die Flucht aller derer, dieich gekannt hatte; selbst ein Wirthshaus sei für mich nicht vorhan-den, wo ich Obdach und Nahrung finden könne. Sic versprachmir für Beides in der Wohnung des bischöflichen CommissariusSorge zu tragen.

Als sie getröstet mich verlassen hatte, redete ich einen französi-schen Offizier an, der mir auf dem Platz begegnete. Ich erfuhrvon ihm die Anwesenheit des Generals Molitor. Er führte michzum Hauptquartier.

Der General, ein schöner Mann, von einnehmender Gesichts-bildung, dem ich mich als bevollmächtigten Abgeordneten des hel-vetische» Vollziehungs-Direktoriums zur Reorganisation des vonden Feinden befreiten Landes ankündigte, glaubte mir auf mein