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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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auffahrenden, sonst gntmüthigen, Mann abzuhalten und zu be-sänftigen. Er stellte endlich das Feuer ein. Allmälig solgte manauch drüben dann seinem Beispiel !

Der Oberbefehlshaber der französischen Armee, Massen»,hatte inzwischen Verstärkungen genug an sich gezogen, um wiederangriffsweise verfahren zu können. Er begann damit, seinen bisherüber den Vicrwalstättersee und Unterwalden zurückgebogenen rechtenHeerstügel gegen Glarus und Bünden auszustrecken, um ihm die-selbe Linie und gleiche Richtung mit den übrigen Heertheilen zugeben. Lecourbe verdrängte (am 14. August 1899) den Feindaus den Thälern von Schwyz und Uri; Loison bemächtigte sichder Gotthardshvhcn und Gkdin des Grimselgebirgs.

Wenige Tage nach diesen Treffen sandte ich einen vertrautenMann über den See, mir Nachrichten von Schwyz und meinemFreunde daselbst zu bringen. Er brachte die traurigsten zurück.Reding mit seiner Familie, der größte Thetl von den Bewohnerndes Hauptsieckens Schwyz, ja eine Menge Volks aus den Dorf-schaften war, aus Furcht vor der französischen Rache, in andereKantone geflüchtet, oder hatte sich in die Wälder und Alpen desGebirgS verborgen. Viele Häuser und Hütten standen leer, nurvon Soldaten bewohnt. Ich zweifelte nicht, die Regierung werdeauf die erste Botschaft von der Wiedereroberung jener Gegenden,sogleich einen Bevollmächtigten absenden, das Land sowohl gegendie Zügellosigkeiten des Militärs zu schützen, als auch die ganzaufgelöste bürgerliche Ordnung wieder herzustellcn. Ich irrte mich.Man schien das unglückliche Land vergessen zu haben. Meine Un-geduld fand keine Grenzen mehr. Begleitet von einem Sekretär,begab ich mich (am 27. August 1799) selbst dahin, entschlossen,aus eigener Machtvollkommenheit die öffentliche Sicherheit znrück-zuführen.

Mit welchen herzzerreißenden Gefühlen sah ich das schöne, nun