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in den Luzcrner See, an der Unterwaldncr und Urner Grenze, inder Nähe des klassischen Rüttli, dem Schwyzer-Ufer von Brun-nen gegenüber. Hinter einem einsamen Wirthshause, mit seinemGärtchen, erhebt sich sogleich schroff der bewaldete Seclisberg.Zch erstieg eine mäßige Höhe über den Bcrgschutt, um mit demFernrohr die österreichischen Truppen zu sehen, die sich beim DorfeBrunnen, gegen allfällige Landungen des Feindes verschanzt hat-ten. Weil ich Niemanden erblicken konnte, theilte ich meine Un-zufriedenheit dem General mit, der sich unten in der Batteriemit einigen Offizieren unterhielt.
„Soll ich den Oesterreichern befehlet, sich Ihnen zu zeigen?"fragte er mich lachend.
„Thun sie es!" gab ich zur Antwort.
Plötzlich donnerte die Batterie. Er selber richtete die Stücke.Bald gerieth jenseits des Sees Alles in Bewegung. Das Geschützvon drüben crwiederte. Ich sah die Oesterreicher in langen weiß-grauen Linien vorrücken. Aehnlichc Linien zogen sich seitwärts demFlecken Schwyz hin. Die Kanonade ward lebhafter. Die uns zu-gesandten Kugeln schlugen ziemlich nah von der Batterie ein; dochfuhren sie zu hoch. Ich mußte die Höhe verlasse». Loison ließ dieHaubitzgranaten über das Dorf Brunnen hinweg in die Schanzenfliegen. Die Kanoniers trieben ihre Scherze. Man erblickte links,jenseits dem See, am Fuß des Rigi, auf dem sandigen Ufer,eine österreichische Entsendung gen Kindlismord. Auch nachdieser ward eins der Stücke gerichtet. Das plötzliche Auseinander-jahren des Soldatenhaufens drüben; dann das HerbcischleichenEinzelner, die etwas vom Boden zu erheben schiene», verrieth nurzu gut, daß wohl gezielt worden war. Die Oesterreichcr verdop-pelten das Feuer. Loison ward wilder und hatte gute Lust, dasDorf Brunnen, mit seinen Haubitzen, auzuzünden, um die da-hinter stehenden Oesterreicher zu entblößen. Ich hatte Mühe, den