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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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gedämpft, »m gefährlich werden zn können. Als das Volk aberwahrnahm, wie Massen«, in fester Stellung zwischen Flüssen,Seen nnd Bergen, mit einem kleinen Heer die russische und öster-reichische Kriegsmacht mondcnlang festbannte, gab es fast überalldie Versuche zur Selbstbefreinng oder Rache ans.

Zn dieser Entmnthignng des Landvolks mochte auch nicht wenigdas beitragen, was man über die Lage der Gegenden erfuhr, worussisches oder österreichisches Militär stand. Dieses, ungleich bil-dnngsärmer, als das französische, behandelte die Schweizerbanernnicht selten mit jener Brutalität oder frechen Zutäppigkeit, derendie Bauern oder Leibeigenen in den Ländern, von wannen cs ge-kommen war, gewohnt sein konnten. Der französische Soldat hin-gegen, im Allgemeinen weit mäßiger in seiner Ernährung, gesit-teter nnd gefälliger, schien dem Landmann die unvermeidliche Lastder Einlagerung gleichsam durch Milde seines Betragens vergütenoder erleichtern zn wollen. Er ward bald in Familien einheimisch;half freiwillig bei allerlei Hausgcschäften ; spielte mit den Kindernnnd sorgte für seine Hanslcutc, als gehöre er zu ihnen. Mitgleicher Urbanität betrugen sich die Offiziere, ohne Steifheit undRangstolz.

Während Schwyz und die dortigen Scenfer von den Oestcr-reichern, Unterwalden und dessen Ufer durch die Franzosen, unterBefehl des Generals Loison, besetzt waren, fehlte es hier nichtan einzelnen Gefechten, die aber gewöhnlich ohne wichtigen Zwecknnd ohne Erfolg waren. Zu einem derselben gab ich einst selbstAnlaß; und lernte bei der Gelegenheit, welcher Nichtswürdigkeitenwegen !m Kriege Tausende in Bewegung nnd Menschenleben aufsSpiel gesetzt werden.

An einem schönen Sommermorgen machte ich von Stans inUnterwalden mit dem General einen Lustritt zu den Batterien ander sogenannten Treib. ES ist dies ein Vorsprung des Landes