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Befehl, Licht gewähren konnten. Ich versprach dann, tm Früh-ling die ehrenvollen Schlachtfelder zu besuchen und die gesammeltenMaterialien zu einem Ganzen zu bearbeiten?)
Während unserer angenehmen Winteruntcrhaltungcn wurde einneuer Ausbruch des Krieges zwischen Frankreich und Oesterreichwieder wahrscheinlicher. Unvermeidlich mußte die Schweiz, dievon französtschen Truppen überdeckt war, darin verwickelt, vielleicht'das Schlachtopfer werden. Die helvetische Regierung rüstete zumKampf, um, vereint mit den Franzosen, wenigstens die Verheerungvon den Grenzen der Schweiz abzuhalten. Man wünschte auchmeinen Freund an die Spitze eines HeerhaufenS stellen zu können,in der Hoffnung, sein Name allein schon werde mächtig auf dietapfer« Völkerschaften des Gebirgs einwirken und sie unter seinenFahnen versammeln, Aber mit Widerwillen ertrugen diese Völker-schaften eine Staatsverfassung, welche ihnen von Ausländern auf-gezwungen worden war. Sie haßten eine Regierung, in der sieFrankreichs dienstwillige Handlanger oder verächtliche Werkzeugezu erblicken glaubten. Reding, hätte er damals Wider Oesterreichgesuchten, würde ihnen nur wie ein unzuverlässiger Ueberläufererschienen sein und wäre ihnen ein Gegenstand größer« Abscheu'Sgeworden, als er bisher Gegenstand der Hochachtung gewesen war.
Obgleich Reding höhere Ansichten von den letzten Begebenheitenhatte, als sein Volk; obgleich er überzeugt war, daß es zu jederZeit ehrenvolle Pflicht sei, dem Vaterlande zumal inmitten allge-meinen Unglücks, in seiner Verlassenheit von allen europäischenMächten, und bei der Unterdrückung von übermüthigcn Siegern,
*) So entstand die später in Basel geschriebene „Geschichte vom Kampfund Untergang der schweizerischen Berg- und Waldkantone", welche(bei Geßner in Zürich) aber erst im Jahr 1801 vollendet im Druckerschien.