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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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wie Viele hehaupten, sondern wahre, reine Freiheitsliebe und dasBewußtsein der gerechten Sache, welche ein so kleines Volk ineinem so äußerst ungleichen Kampf mit Standhaftigkeit zu beseelenvermochten.

Hoffentlich werde ich noch das Vergnügen haben, Sie diesenSommer zu sprechen, und dann Ihnen meine Gefinnungen bester'mündlich mtttheilcn zu können. Ich erwarte nächstens die FrauBaronin de Travers. Mit ihr werde ich die Reise nach Bündenmachen und dann wiederum einmal meinen theuern, biedern FreundZschokke recht eng umarmen.

Ihr Freund Reding.

Unser Beider Hoffnung und Wunsch blieb einstweilen unerfüllt.Bürgerlicher Parteikampf und in seinem Gefolge der Krieg,

„Das finstere Haupt in Wettern, den Fuß in Blut getaucht,"trat auch in die rhätischen Thäler. Ich floh, als Geächteter, undward von den schweizerisch-gesinnten Gegenden des Landes mitJoh. Bapt. v. Tscharner, gewesenem Bürgermeister der StadtChur, zu den helvetischen und französischen Behörden nach Aarauabgeordnet, Fürsprecher ihrer Angelegenheiten zu werden. Alsaber der Sitz dieser höchsten Behörden im Spätjahr, von Aaraunach Luzern, verlegt worden war, wohin ich ihnen folgte, sahich auch meinen Freund von Schwyz wieder. Aber welch einfrohes, welch ein schmerzliches Wiedersehen war dies erste!

Von da an wechselten wir gegenseitige Besuche zwischen Schwyzund Luzern. Auf mein Ansuchen sammelten er und unser gemein-schaftlicher Freund, der Pfarrer Schneller von Lowerz, alleAktenstücke, mündliche und schriftliche Nachrichten, welche über dieGeschichte des Innern vom Kanton Schwyz und der beiden andernNrkantone in neuerer Zeit, so wie über die rühmlichen Treffengegen das französische Heer.unter des Generals Schauenburg