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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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sehen, mit welcher Alle den Vater des ganzen Geschlechts um-ringte» und begegneten, einen hohen, starkgebauten, schon etwasschwerbewcglichen Greis, dessen äußere Haltung noch den altenKriegsmann verrietst. Einen guten Thcil seiner Tage hatte er lnspantschen Diensten verlebt, die er nachher mit dem Rang einesOberstlicutcnants verlassen hatte. Er war Vater von vierSöhnen und vier Töchtern; mein Freund Alohs von ihnenAllen der Jüngste. Aber nur dieser allein von den Söhnen, unddie älteste seiner Töchter, Magdalenc, Wtttwc eines französi-schen Gardchauptmanns, wohnten im Hause des greisen Vaters,nebst der Marschallin Rcding, Gemahin seines ältesten Sohnes,Theodor.

Dieser Theodor befand sich damals noch in spanischem Kriegs-dienst, in welchen er schon als sechzehnjähriger Knabe cingetretenund nun, als Marechal de Camp, Inhaber eines Regimentes ge-worden war. Es ist derselbe, welcher nachmals, im Kampfe Spa-niens gegen Frankreich, bei dem Napoleons Lorbeer» zuerst zuwelken begannen, sich durch Talent, Erfahrung und Tapferkeit inder Schlacht von Bahlen einen glänzenden Namen erwarb. Seinkühner, oft glücklicher Widerstand gegen die französischen Heereblieb nicht verkannt. Spanien erhob ihn zum Herzog und Gran-den des Reichs.*)

Unter ihm, in seinem Regiment, diente, als Oberst desselben,sein Bruder Nazare von Reding, der nachher General-Gou-verneur der Insel Majorca ward, und, späterhin (1811), in seinVaterland zurückgekehrt, hier noch (bis 1817) der Krone, für die

') Verwundet im Treffen bei VallS, als er, znriickgedrängt durch denfranzösischen Feldherr» Gouvion St. Cyr, noch Valencia gegendiesen sichern wollte, ward er nach Tarragona gebracht, wo ernach einer drcizchntägigen Krankheit, am 13, April 18öS, starb.