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benachrichtigte diesen daher von dem, was vorging. Als Erlachselbst erschien, um sich über die Lage der Dinge zu erkundigen undseiner Borhut die nöthigen Befehle zu geben, kam er eben dazu,als man zwei Kanonen gegen die Thore der Stadt aufführte. Erverbot es, und sagte: „Diese unzeitige Kanonade, indem sie dengeringen Borrath unserer Stückpatronen erschöpft, kann nur dazudienen, den in der Nähe stehenden General Andermatt destoschneller herbeizuziehen." Aber wüthendes Geschrei erhob sich gegenihn. Einer von den Hauptlenten dieses Volks schalt ihn einenLandesverräther, und gab seinen Leuten Befehl, den Erlach niedcr-zuschießen. Wildholz, ein Bürger von Bern, entriß einem Bauerndie schon auf Erlach angelegte Flinte, und andere seiner Freunde,welche sich hinzugedrängt hatten, zogen ihn aus dem Getümmel,und bewogen ihn, nach der Papiermühle zurückzukchren, um seinLeben zu fristen.
Ungeachtet die Regierung schon kapitulirt hatte, und sich zumAbzüge nach Lausanne rüstete, machte Erlach, der weder der Kapi-tulation traute, noch glauben konnte, daß Andermatt seine Regie-rung unvertheidigt ihrem schimpflichen Schicksal überlassen würde,mehrere Bewegungen, sich gegen dessen Angriffe sicher zu stellen.
Am 20. September war Bern von der helvetischen Negierunggeräumt, und die Sieger hielten ihren Einzug. Da Erlachs Volkerfuhr, daß man damit umgehe, seinem bisherigen Anführer denVorrang und die Ehre des festlichen Einzugs in die eroberte Stadtzu entziehen, erklärte es laut den tiefsten Unwillen, und daß essogleich aus einander gehen und in die Heimath zurückkehren werde,wenn statt Erlachs ein anderer an der Spitze der Bauern in Berneinrückcn würde. — Dieser Lärm erweckte Besorgnisse. Man eiltezu Erlach und versicherte ihn von allen Seiten, daß Niemanddaran gedacht habe, ihn einer Ehre zu berauben, die er so viel-fältig verdient hätte, und bat ihn, den Aufstand zu stillen. Er that'S.