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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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Sinn für das Gute und Schöne, lebhafte Einbildungskraft, undBegierde nach Ruhm bezeichnen seine Schriften und Thaten. Aberbei allzulebhaftem Temperament nicht immer stark genug, seineLeidenschaft zu zügeln, verfehlte er vst sein besseres Ziel, und dieAchtung der Mitbürger.

Das Lesen des alten Testamentes und besonders der Kriegs-thaten der Maecabäer gab seinen Ideen schon frühzeitig in derJugend einen gewissen romantischen Schwung. Der Zuspruch desHelden Mathathias an seine Söhne:Erinnert euch der Thatender Väter, die sie in ihren Geschlechtern wirkten, und ihr werdetgroßen Ruhm und einen ewigen Namen erhalten!" schien unmit-telbar an ihn, den Nachkömmling des in den Geschichten der Schweizunsterblichen Rudolf von Erlach gerichtet. Sein gestimmtes Strebenging dahin, etwas Ausgezeichnetes zu leisten. Die Geschichten desVaterlandes und das Leben der großen Männer von Plntarchwurden seine Lieblingsschriftcn. Mit jeden: Jahre umfaßte er einenneuen Zweig der Wissenschaften; und selbst, als ihn sein Vaterim sechszehnten Jahre beim französischen Schweizer-Regiment vonErlach anstellte, blieb er den Musen getreu, ungeachtet er sich mit

Abendmahl, bei welchem beschlossen ward, dieser neurittcrlichen Ge-sellschaft ein mysteriöses Ansehen zu geben, nnd jeden Novizen zuverpflichten, beim Eintritt die schon angenommenen Glieder zu gastiren.Fremde und einheimische junge Männer vermehrten bald die Zahlder lustigen Gesellschaft, die derjenigen sehr ähnlich war, welche inFrankreich lange vorher unter dein Namen Llrevsliors cke 1» ca-lotla errichtet worden. Als einst bei einer nächtlichen Serenademehrere Glieder der Gesellschaft mit den Patrouillen der Wacht Hän-del bekamen, verwundete Erlach bei dieser Gelegenheit drei Soldaten.Er ward dafür vom Kleinen Rath zur Geldbuße von 300 Pfund undzu einer sechsmonatlichen Gefangenschaft auf der Festung Aarburgverurtheilt.

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