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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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gung seines Vaterlandes nichts Großes leisten. Es fehlte ihmweder an Geschütz noch Munition, wohl aber an zweckmäßigerOrganisation seines Parks und des Artilleriekorps. Geschütz hattendie ehemaligen eidgenössischen Staaten in ihren Arsenalen in Füllegesammelt, aber planlos, mehr um damit zu glänzen, als einstim Fall der Noth durch Vorherberechnung aller Bedürfnisse, durchtkebereinstimmung aller Arsenale zu einem Ganzen, einen Kriegmit Nachdruck führen zu können. Man hatte Metall, aber keineSachkundigen im wichtigsten Theil der Kriegswissenschaft, kein Ge-niewesen. Vergebens hatten dies längst die erfahrensten Schweizer-offiziere den Kantonsregierungen gepredigt. Ihr Patriotismus ath-mete in frommen Wünschen aus; Unwissenheit, Herkommen undthörichte Eifersucht hörten nicht ans dieselben.

Seit dem Einbruch der Franzosen in die Schweiz waren vonihnen auch die aufgeschichteten Schätze der Zenghänser geplündert.Haas sammelte aus den Trümmern Materialien zu einem Ganzen,und entwarf zur Bildung eines guten Artilleriekorps den Plan zueiner Artillerieschule. Die Regierung genehmigte denselben und dasKloster St. Urban im Kanton Luzern wurde der neuen Anstaltangewiesen.

Mit jugendlicher Thätigkeit widmete er sich der Bildung künf-tiger Vertheidiger des Vaterlandes; aber mitten unter seinen Ar-beiten und Hoffnungen überraschte den emsigen Mann der Tod.Er starb in St. Urban an einer Brustwaffersucht, den 8. JnniuS1800, im neunundfünfzigstcn seiner Lebensjahre. Sein Leichnamwurde in dem protestantischen Dorfe Roggwyl, mit allen Ehren-bezeugungen, die ihm als Stellvertreter des Volks und als Kriegergebührten, beerdigt.

Auch ihn, wie viele der edelste» Schweizer, hat der Parteigeistoft verkannt und verläumdet; doch so lang er lebte, wußte er diehämischen Beschuldigungen seiner Gegner mit unwiderleglichen