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Haas, von den Gebrechen der eidgenössischen Verfassung über-zeugt, und vertraut mit den Mängeln, welche theils der Födera-lismus für sich, theils Herkommen und Unwissenheit und Verfassungin einzelnen Kantonen zum Nachtheil des Allgemeinen erzeugthatten, nahm mit verjüngten Hoffnungen Thcil an der großenUmwandelung. Voll lebhaften Abscheues gegen die Verbrechen,welche Frankreichs neuere Geschichte besudelte», hielt er's fürPflicht, aus dem Schicksal, so Hclveticn ohne eigenes Zuthun be-troffen hatte, den besten Gewinn für die Nachwelt zu ziehen, undmännlich allen Verirrungen der aufbrausenden Menge entgegenzu streben.
Der Kanton Basel erwählte ihn zum Mitgliede des gesetzge-benden Raths der Republik. Mit jugendlichem Enthusiasmus hinger der Sache der Freiheit an, in welcher seine menschenfreund-lichen Wünsche für das Vaterland allein Wurzel fasse» konnten;aber mit edler Mäßigung erhob er sich gegen das unselige Zer-störungssystem derer, die in allzuweit getriebenem Eifer nichts mehrgelten lassen wollten, was das Gepräge des Altcrthums trug.
„Der Charakter »userer Gesetzgebung soll einfach und gerechtsein!" rief er, als im Großen Rathe die Diskussion über Ab-schaffung der Zehnten eröffnet war: „darum laßt uns nicht eilen,und nichts thun, was wir bald wieder ändern müssen. Eben da-durch stürzten sich die Franzosen oft in Unglück. Wir sollen all-mälig handeln: und darin dem Fleiß der Ameisen nachahmen."
Das Direktorium ernannte ihn am 17. Jänner 1799 zum Kom-missär zur Aufsicht über das Büreau der Artillerie und über dieWiedereinrichtung der Zeughäuser im ganzen Umfange der Re-publik, und nachmals zum Generalinspektor der schwei-zerischen Artillerie.
In dieser Würde machte er den Feldzug von 1799 in der öst-lichen Schweiz unter Massen» mit; doch konnte er zur Vertheidi-