ne».*) Allein alle seine Bemühungen, ein Heer von'alten Vor-urtheilen und Privatinteressen zu besiegen, waren hier vergebens.Wahrscheinlich trug der Verdruß über diese mißlungenen Versuchedazu bei, daß er im Jahre 1796 seine Zivilstelle niederlegte.
„Der damalige Magistrat," sv erzählt sein Nekrolog: „be-zeugte ihm seine Dankbarkeit für die geleisteten Dienste durch eineauffallende Ehrenbezeugung. Da sein Vater das Basler Bürger-recht erhalten hatte, als unser Haas schon geboren war, so konntedieser nach der damaligen Verfassung des Staats zu keinem eigent-lichen Staatsamte gelangen, und nur sein als Bürger gebornerSohn war derselben fähig. Durch einen Schluß, wovon, so vielwir wissen, in der Geschichte dieses kleinen Staats kein Beispielvorhanden ist, wurde Haas, gegen die Verordnung eines Grund-gesetzes, zu allen Aemtcrn ohne Ausnahme fähig erklärt."
Aber nicht sein Vaterland allein, auch das Ausland ehrte seineVerdienste, und im Jahre 1790 ernannte ihn die Akademie derKünste und mechanischen Wissenschaften in Berlin zu ihrem Mit-glied«:.
Kurz vor dem Ausbruche der Revolution in der Schwei; machteer eine Reise ins nördliche Deutschland, deren Zweck zum Theilwar, seine Kenntnisse im Forstwesen zu erweitern. Denn immernoch nährte er die Hoffnung, daß inan der Richtigkeit seinerGrundsätze nnd der Güte seiner Vorschläge zur Reform dieseswichtigen Verwaltungszweiges Gerechtigkeit widerfahren lassenwürde. Aber die Revolution trat ein und mit ihr höhere In-teressen.
I „lieber Brennholzinangel, und über die Mittel, solchem durch bessereHolzkultnr in nnserm Kanton vorzubeugen. Dom Herrn Artillerie-major HaaS." Diese vortreffliche Abhandlung befindet sich in de»Abhandlungen der ökonomischen Gesellschaft von Basel, l. Bandes2teS Stuck. 1797.