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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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Gegenstand bemerkte, ohne dessen Tugend und Gebrechen eben soschnell zu würdigen. Für ihn hatte die Gewohnheit ihre magischeGewalt verloren, mit der sic Menschen, gemeinen Schlages, mitMängeln aller Art versöhnt. Er selbst war schon seit 1761 alsOffizier bei der Landmiliz von Basel angestcllt. Mit Hülse einigerFreunde bewirkte er eine neue Organisation derselben, und beson-ders gab er dem Artillcriekorps eine ganz umgeänderte Gestalt,entsprechender den Fortschritten anderer Staaten in diesem Zweigeder Kriegskunst. Im Zahre 1780 wurde ihm das Kommando derArtillerie übertragen. In diesem Posten wandte er seine mathe-matischen und praktischen Kenntnisse zur Verbesserung des schwerenGeschützes an, welches unter seiner Anleitung fast ganz umgegoffenwurde.') Auch darf hier nicht vergessen werden, daß er einer vonden Stiftern der eidgenössischen Militärgesellschaft war.

Doch nichts von allem, was den Wohlstand seines heimatlichenKantons näher oder entfernter berührte, lag ihm so nah amHerzen, als eine Verbesserung des Forstwesens, in welchemwichtigen Zweige der Staatsverwaltung die Regierung von Baselbisher alles versäumt hatte. Haas berechnete die jährlichen Be-dürfnisse an Brennholz allein, ohne Rücksicht auf die Konsumationdieses unentbehrlichen Materials in den Fabriken zu nehmen, an30,000 Klafter, und schmeichelte sich, durch eine verbesserte Forst-wirthschaft den größten Theil dieses Hvlzanfwandes mit derZeit ans den eigenen Wäldern des Landes bestreiten zu kön-

') Sein Sohn, Wilhelm Haas in Basel, Erbe der großen Künstler-talente seines Vaters, erbte auch den Enthusiasmus desselben für dasArtilleriewescn. Unter der helvetischen Ccntralrcgicrung war er In-spektor des Arsenals z» Basel. Selbst die Chefs der französischenArtillerie sprachen nie ohne Hochachtung von de» Einsichten diesesMannes i» ihrem Fach.