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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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herbe Loos dieses edeln Fürsten zu betrauern, und die Verbrechenzu verabscheuen, deren Schlachtopfer derselbe geworden.

Ein glücklicher Gatte und Vater, im Genuß häuslichen Wohl-standes, entfernt von der Bühne großer Leidenschaften und glänzen-den Elends, lebte Glayrc in schöner Einsamkeit unter selbstgewähltenFreunden. Ihm ward jene Ruhe des Gemüths zu Theil, die dasheitere Gewissen gewährt, und ein Maß von Glück, wie cs derMann empfinden kann, welchen, umringt von manchen traurigenErinnerungen, längst all' die süßen Täuschungen des Lebens flohen.

So war seine Lage, als sich in Helvetier, die Staatsumwäl-znng ankündigte.

Weit entfernt, sie, die unaufhaltsam vorschritt, in ihrem Laufezu befördern, wagte er, als Privatmann, ebensowenig, sich ihrerGewalt entgegenzustemmen. Er glaubte damals dieselbe nicht eigent-lich unausbleiblich nvthwcndig für die Gesammtheit Helveticas,wohl aber für einzelne Kantone. Aber auch für diese hätte esnur leichter Reformen bedurft, besonders die Aufhebung allerUntcrthancnschaftcn, sowohl in den demokratischen Ständen, alsin den merkantilischen oder Zunftaristokratien (aristoerslivs mar-oiranckes, wie er sie zu nennen pflegte). Das Waadtland, inwelchem er wohnte, zählte er, zu jener Zeit, am wenigsten zudenjenigen Landschaften der Schweiz, die ein wesentliches Rechthatten, eine Revolution zu begehren.

Die bernische Aristokratie," so äußerte er sich einst ineinem vertraulichen Briefe:besaß in ihren Grundlagen auffallendeVerschiedenheiten von den kaufmännischen Aristokratien.Bei den letzter» war es eines der köstlichsten Privilegien, mit demGewerbsfleiß der Nntcrthanen Spekulation zu treiben; zn Bernhingegen waren höhere Genüsse mit der Herrschaft unmittelbarverknüpft. Dort glich der Ehrgeiz mehr einer niedrigen Gewinn-sucht; hier aber hatte er etwas edleres In Bern war der Ehrgeiz