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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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möglichen Anleitungen, meinen Gang über die Grenzen zu sichern.Zudem ich ihn verließ, sagte ich ihm meinen Namen. Auch dieWirthslentc nahmen Herzlichen. Abschied von mir. Sv eilt' ichüber die Grenzen. Abends um 8 Nhr halt' ich alle Posten bisjenseits Pontarlier umgangen; ich verfolgte die ganze Nachtmeinen Weg ans einem kleinen Wagen bis Salins, und gingden folgenden Tag bei der unausstehlichsten Hitze zu Fuß gen Au-ron ne. Bei einbrechender Nacht hatt' ich mich in dem großenWald von Chanr beim Dole verirrt, weil ich nähere Wege hatteeinschlagen wollen. Erst spät kam ich in dieser Stadt an; nir-gends wollte man mich anfnehme», mein Aufzug versprach wenig.Nur nachdem ich ein Trinkgeld im voraus bezahlt, gab man miraus Barmherzigkeit, am äußersten Ende der Stadt, Herberge.Hier, da ich mir kein frisches Linnen verschaffen konnte, mußt' ichselbst die Wäsche machen, so gut cs gehe» wollte, und sie nachPotsdamer Sitte an den Fensterkreuzen trocknen.

„Als ich nach Dijon kam, wo die Reservearmee damals lagwaren alle Wirthshäuser besetzt. Es hätte wenig gefehlt, undich mußte unterm blauen Himmel liegen bleiben. Am folgendenMorgen ging ich zum General Brüne. Er empfing mich miteiner Aufmerksamkeit und Achtung, als wär' ich noch ein Glieddes Direktoriums. Die in seinen Zimmern zahlreich versammeltenOffiziere mußten allerdings betroffen sein, da sie sahen, wie ihrGeneral einem so übel gekleideten Menschen, wie mir, so ausge-zeichnete Höflichkeiten erwies. Ich nahm von ihm das dargeboteneDarlehn von vierzig Louisd'or an, einen Postwagen, Pässe undeinen Brief- an den ersten Konsul Bvnaparte. — So verließ ichdiesen edelmüthigen Feldherrn, das Herz voller Erkenntlichkeitgegen ihn. Nach sechsunddreißig Stunden war ich in Paris, woman die Nachricht von meiner Flucht erst den Tag vorher erfahren

hatte."-

Zsch. Ges. Schr. 3L. Thl.

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