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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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den reicher» Städten ein beträchtliches Darlehn, nntcr Verpfändungder Nationalgüter, abzuforder» in s. w.

Einverstanden mit Frankreich, welches seinen Vortheilcn vonnun an eine provisorische Regierung bis auf gelegenereZeiten angemessener fand, warv von der Kommission der zehnMänner der siebente Jänner 1800 zum Sturz des Direktoriumsbestimmt. Dolder, damals wirklicher Präsident des Direktoriums,und sein Amtsgcnoffe Savarp standen in dem Gcheimniß der ge-setzgebenden Räthc.

In der Sitzung des Direktoriums an dem bestimmten Tagewaren wenige Geschäfte bald abgethan. Dann eröffnete Dolderden Vorschlag zu einer Botschaft an die gesetzgebenden Räthe,worin er die klägliche Lage der Republik schilderte, dem Direktoriumsehr erniedrigende Geständnisse in den Mund legte, und mit einemEntlaffnngsbegehren aller Glieder desselben schloß, weil sie dasöffentliche Zutrauen verloren hätten. Der Vorschlag wurde leb-haft verworfen; nur Savary hatte demselben Beifall geben wol-len. Man kam endlich überein, mit den zehn Männern eine Zu-sammenkunft zu halten, zur Beseitigung der Zwiste, und schiedohne Groll mit einem Händedruck von einander.

Eine Stunde nachher ward das Direktorium vor den gesetz-gebenden Räthen förmlich des Hochverraths angeklagt durch denRepräsentanten Kuhn, einen der zehn Männer. — Laharpe, vondiesem Schritt unterrichtet, rief Secretan «nd Obcrlin zn sich,verlangte schriftlich von Dolder eine außerordentliche Sitzung desDirektoriums, und begab sich inzwischen mit seinen erwähntenAmtsgenoffen zum Dircktorialpalast. Sie waren angethan mitihren AmtSklcidcrn; Laharpe hatte seinen Säbel umgegürtet undwar auf den äußersten Fall mit zwei Pistolen versehen. — DieWacht des Direktorialpalastes trat bei ihrer Ankunft unter Ge-wehr, wie gewöhnlich Sie fanden aber alle Bureaur leer.