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Sie ließe» sich das Gesetz vom 13. August 1798 und die Ver-» fassungsnrkunde bringen, ernannten Laharpen zum einstweiligenPräsidenten, und crtheilten dem Hauptmann der Truppen, Clavel,ihre Befehle. Unterdessen hatte Dold er in seiner Wohnung dieMinister vereinigt, und eine dem Direktorium cntgegenstehendeVersammlung gebildet, zu welcher sich auch Savarh gesellte.
Die Entschlossenheit Laharpe's erschütterte einen Augenblick langdie Gegner desselben. Man kannte den.Ausgang des Streitesnicht. Viele der im Direktorialbnrean Angestellten fanden sichfurchtsam wieder ein. Laharpe wollte durch einen Gewaltstrcichdie Fehde enden. Er schlug seinen Amtsgenoffen vor, sich ohneVerzug an die Spitze der Truppen zu stellen, dieselben anzurede»,und mit ihnen gegen die aufrührerische Minorität des Direktoriumszu marschireu, um die Glieder desselben zu verhaften. DochSecretan so wenig, als Obcrlin, fühlten sich zu dem kühnenSchritt geneigt, der vielleicht dem Ganzen eine andere, immeraber eine blutige Wendung gegeben haben würde. Unterdessenwar ein Beschluß der gesetzgebenden Näthe wider das versammelteDirektorium erschienen. Dieses, nachdem es fünf Stunden ge-sessen, wich endlich der Gewalt, und beschloß seine Sitzung miteiner feierlichen Verwahrung gegen die geschehenen Verletzungender Konstitution.
So richtig auch die Gründe derer sein mochten, welche solchenSchritt für das einzige Heilmittel des leidenden Staates hielten,ward dennoch eben diese Gewaltthat vom 7. Jänner der Todes-streich der helvetischen Republik. Frankreich, um willkürlicher dasLoos der Schweiz zu bestimmen, sah den Sturz der Landesver-fassung gern, und hatte seinen Geschäftsträger Picho» nicht ohneWeisung gelassen, allen Beistand zu leisten, nm die Schweiz inden wandelbaren, einstweiligen Zustand znrückzustoßcn, welcher dieQuelle ewiger Unruhen und Faktionen werden mußte. Tiefer