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zum Vater von vier Söhnen und einer Tochter machte. Hymenverwandelte plötzlich den Mann; statt der Toiletten wurden Archiveund Bibliotheken seine Lieblinge. Er widmete sich der diplomatischenGeschichtskunde seines Kantons, und unternahm es zuletzt sogar,die Historie von Basel schriftlich zu bearbeiten. Wirklich erschien1786 der erste Band derselben, und 1782 des zweiten Bandeserste Abtheilung. Ochs führte darin die Geschichte von Baselbis zum Schluffe des 16. Jahrhunderts.
In der jeuaischcn allgemeinen Literaturzeitung (1791,Nro. 94, S. 749 bis 752) findet man eine umständliche Recensiondieses Werks. Der Recensent schließt mit folgenden Worten: „Esist zu wünschen, daß dieses Buch vollendet werde. Die allgemeineNebersicht nur kann eine richtige Beurtheiluug und Einsicht derUrsachen und Wirkungen gründen, diese aber auf Grundsätze leiten.Ein solches Werk, so eingeschränkt sein Gegenstand sein mag, istmehr Werth, als manche Uuiversalhistorie. Denn die Details finddas Lehrreichste; ohne ihre genaue Kenntniß ist das allgemeineRaisonnement, wie glänzend es auch sei, Geschwätz."
Merkwürdiger, in unserer Absicht, ist die philosophisch-politischeEinleitung, welche Ochs jenem Werk voranschickte. Sie ist in eineredeln Sprache, reichhaltig an großen Gedanken, gegeben, undgilt als eine Art politischen Glaubensbekenntnisses des Verfassers.
Es sei uns erlaubt, einige Gedanken auSzuhebcn, die den Cha-rakter des Verfassers zeichnen. —
") Geschichte der Stadt und Landschaft Basel, von Peter Ochs, Stadt-schreiber. Berlin, Leipzig und Basel, 8. — Der Beschluß des Gan-zen fehlt noch; ist aber, nach einer mündlichen Versicherung des Ver-fassers im Mskpt. ganz vollendet. Der Beschluß dürfte vielleicht jetztzu spät erscheinen, wenigstens Vieles von seinem vormaligen Interesseverloren Hatzen.
Anmerk, des Herausgebers.