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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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- ES ist Pflicht (heißt es S. 4), alle mögliche Wege einzu-

'"K schlagen, damit Aufklärung sich allgemein verbreite. Gleichwie

H ein Harfenschläger, sagt ein Alter, manche Saiten zerbricht, ehe

§ er den rechten Griff erlernt, also ergehet cs denen, die bloß aus

^ Erfahrung regieren. Ehe fle die rechten Wege erlernet, haben

sH sie Vieles versehen und verderbt.

^ Nur das ist gefährlich (ruft der Verf. den Feinden der

Publizität zu, S. 5.), was die ewigen Gesetze der Natur und der1 Religion mit gottloser Hand antastet; was die Pflichten des Bür-

§ gcrs gegen Vaterland, Obrigkeit und Mitbürger untergräbt; was

H die gegenseitigen Pflichten der Obrigkeit gegen Stand, Untergebene

? und Nachkommenschaft zerstört.

S. 20. Das Naturrecht, diese edle Wissenschaft, wirdeinst die Menschen beglückseligcn! sie hat aber gefährliche Anfech-tungen von ihnen ausstehen muffen.

S. 22. Veredlung des Menschen und aller seiner Ve»hältniffe ist der Grundsatz für alle Lehren des natürlichen Rechts.

Man bemerkt demungeachtet in jenen Darstellungen des philo-sophirenden Geschichtschreibers noch manche Rostflecken des Zeit-

(S. 88.):

Sie werden kommen die Zeiten, wo das Band der brüder-lichen Liebe alle Wclttheile vereinigen soll'); wo eine Reli-gion, die des Herzens, alle Sekten vereinbaren wird; wo keinMonopolist, als die Natur keine Einschränkung, als die

*) Wo man also nicht mehr die Leibiigncn für freie Schweizerhalten kann, wie es Ochs S. 32 in der Vorrede noch gelten lasseni wollte!

geistes. Doch versöhnt der Schluß der Vorrede den Leser gänzlich,wo der Schriftsteller in folgende weissagende Worte ausbricht

A. d. H.