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7 (1851)
Entstehung
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Kräften zu, und blühete wieder allgemach zu ehemaliger Lieblich-keit. Doch vergingen Tage und Monate; ich verließ sie fast nie.Unterdessen sagte ich ihr nicht, was mir mit der Erscheinung inBalva und Aquila begegnet, damit meine schmähliche Untreue,die ich verübt, mir nicht ihr Herz entfernen möge.

Der Beichtvater.

Aber das Geheimniß drückte mich sehr, und fürchtete ich durchneue Nachstellungen böser Geister wieder von meiner Geliebtengeschieden zu werden. Darum beschloß ich, meine bedenklichen An-gelegenheiten einem geistlichen Herrn anzuvertrauen; wozu mir auchThorhaimer oftmals gerathen, auf daß ich mein armes Gewissenerleichtern möge.

Und Thorhaimer brachte mich eines Tages zu einem Franzis-kanermönch zur Beichte, bei welchem er selbst beichte» ging. Ichvertraute mich demselben, denn er war gar ehrwürdig von Gestaltnnd Geberde, als ein Greis von mehr denn siebenzig Jahren.

Wie ich ihm im Beichtstuhl mein Herz eröffnet und mein Schick-sal mit Piccolomini und dem Feucrgeist und den bösen Geisternoffenbaret hatte, die mich oft unter Hermingardens Gestalt geblendet,befahl er mir, »ach ertheilter Absolution, sein an der Pforte derKirche zu harren.

Bald nachher kam er auch, und führte mich zu seiner Zelle imKloster, wo er den Feuergeist zu sehen begehrte. Als ich das Fläsch-lein zeigte, legte er es an die Sonne, und sagte:Mich dünkt,Ihr seid von dem Piccolomini um Euer Geld betrogen, denn waser Euch gegeben, scheint ein bononischer Stein zu sein, nnd nichtmehr. Aber Piccolomini ist daran, den Lohn seiner verruchtenThaten zu empfangen. Denn in der Gegend von Cesena ist ervon dem toskanischen Oberst Bisaccioni gefangen nnd, an Händen