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so hart am Herzen liege? Da sic erfuhr, wie ich mein Hciligthumverloren, und ich tausend Gulden dem zahlen wolle, welcher esmir wieder schaffe, sprach sie mir gute» Math ein. Sic ließ esam folgenden Morgen durch die ganze Stadt verkünden und in alle»
Häusern, auch an den Kirchthürcu, und zeigte cs selbst der Geist-lichkeit au, und den Beichtväter» von allen Nationen, in der Hoff-nung, dasi der Fund oder der Raub in einer Beichte laut werdenmöchte.
Allein da der Tag verging, und sich Niemand mich zu tröste»eingefundcn, warf ich mich schmerzvoll aus mein Lager und weinte ^
bitterlich. Um Mitternacht aber leuchtete der Feucrgcist im Fläsch-lcin so vergnüglich, daß ich alles Gute hoffen konnte. Darum be-gab ich mich zur Ruhe. Und ich träumte die ganze Nacht von nichtsandcrm , als der Gebcnedeiten, wie sie mir in ihrem heiligen Hausewundervoll erschienen war. Doch hatte ich Niemandem offenbaret,was mir geschehen.
Die zweite Erscheinung.
Weil ich auf die Verheißung des Fcuergcistcs vertraute, ver-ließ ich auch den andern Tag das WirthShauS nicht, hoffend, cswerde der Ucbcrbringer meines Kleinods erscheinen. Doch erschienNiemand.
Da ging ich zur Kirche mit großer Niedergeschlagenheit desGemüths, und betete wieder vor der heiligen Schwelle, wo ichmein Köstlichstes auf Erden verloren und das Allergöttlichstc mitmeinen Augen erblickt hatte. Und ich kniete auf derselben Stätte,wo mir die Himmelskönigin sichtbar geworden war, und flehte mitheißer Inbrunst um die Gnade abermals; doch mein Gebet warumsonst.
Nach verrichteter Andacht, wie ich zur Kirche anstretcn wollte.