pelle ritten, wo die Päpstlichen »ns den Weg zu verrennen gedach-ten, und wie sich links und rechts die Straßen im Walde vor »nsaufthate» , sahen wir alle diese Straßen mit Soldaten bedeckt, also,daß wir von jeder Seite umgeben waren. Und da die Schüsserings um uns her sielen, wollte man stutzig werde», und sich zurück-zieheu. Ich fragte aber Piccolomini, welches der Weg wäre, denwir zu ziehen hätte»? Er zeigte mir denselben mit der Hand, Dar-auf sprach ich: so laßt uns die Bahn fegen! und jagte voran, demHaufen, der an der Kapelle stand, vorbei, dem andern zu, wel-cher mitten in jener Straße ans uns wartete. Die übrigen folg-ten mir. Da kam es schon bei der Kapelle zum Gefecht, also daßich wieder umkehrte, den Andern hinter mir zu Hilfe,
Die Feinde waren uns zwar an Zahl überlegen, doch nicht anMnth, und es gab manchen blutigen Hieb, Im Handgemenge ver-lor ich unsere Leute ans dem Gesicht, und ich schlug mich umsonstdurch den Haufen, und rief nach den Unsrigen, Denn eS wardas Getümmel, der Staub und die Menschenmenge so groß, daßmau sich nicht erkannte. Als ihrer viele gegen mich allein an-rannten, und ich befürchten mußte, übcrmannt und vom Pferdegerissen zu werde», zahlte ich Fersengeld. Drei Reiter von denPäpstlichen verfolgten mich; da wandte ich mich, hieb dem Vor-der» über das Gesicht, w orauf die beiden Andern NeißanS nah-men, Indem rannte und jagte Alles vom Kreuzweg davon, ingleiche Straße hinein, wo noch Gefecht zn sein schien, also daß ichschloß, es seien die Unsrigen auf der Flucht, Sie thaten gar wohldaran, aber ich war übel von ihnen getrennt. Ich achtete, bessersei, meines Wegs allein zn ziehen gen Apulien, und Don Al-fonso in Monte-Marciano zu suchen. So wandte ich mein Roß,und ritt behende davon durch das Wäldlein,
Wie es Abend ward, kam ich in das Städtlein Forli, Dakanste ich mir andere Kleidung, auf daß ich wohl standesgemäß