hatten, Piccolomini aber schic» sehr erfreut, und er berichtetemir, wie alle Verbannte nach seiner Ankunft schmachten, und be-gehren, daß er ihr Oberhaupt und Anführer werde. Auch habe ersich nun mit P ierconto de Monta lto ausgeglichen, mit welchen,er lange in Feindschaft gelebt,
Flucht.
Eines Morgens, welches am sechsten Lag »nscrS Aufenthaltesin Bologna gewesen, kau, mit Sonnenaufgang Don Alsonso zumir ins Zimmer gelaufen, da ich noch schlief, und rührte mich un-sanft, in dem er schrie: „Auf, auf, Don Bastiano! Der Feind istda, wir müssen fliehen, che inan uns aufsängt. Ich kleidete michschnell an; und eilte mit Alfonso und Thorhaimern, ohne demHerrn Aldovrandi Valet zu sagen, zur Hinterthür hinaus durchschmale Gäßlein und ein Psortlcin der Stadtmauer und viele Gar-ten, bis wir ins Freie kamen. Da fanden wir drei Pferde beieinem Kren; im Gebüsch, die aber nicht dieselben waren, die wirsonst geritten hatten, und sechs bewaffnete Leute zu Pferde dabei,die unserer warteten.
Wir saßen blitzschnell auf und jagten mit verhängtem Zügeldavon. Als wir aber ei» Wäldlein erreicht hatten, hielten wirgleich Schritt, und ließen die Pferde verschnaufen. Da kamen wirzu einer Kapelle an einem Kreuzweg, wo sich viele Straßen trenn-ten, Ta überfiel uns ein Hinterhalt von päpstlichen Reitern, beizwanzig ander Zahl, die ihre Büchsen von allen Seiten auf unsabschossen. Piccolomini lachte und sprach: „Ist das nicht der KnabeOttavio Cesis, den die Pfaffen absenden? Er begegnet aberdem Unrechten Mann, ich will ihn zeichnen. Fasse nur jeder vonuns zwei Mann, die übrigen bleiben nicht stehen!"
Indem wir nun langsam mit gezucktem Schwert gegen die Ka-