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7 (1851)
Entstehung
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guten Thorhaimcr gar recht. Ich erfuhr aber ein Andere»', näm-lich, daß ich nahe daran sei, den Fcnergeist zu erhalten.

Nachdem wir uns mit Speise erquickt, sagte der Piccolomini,er wolle mich zum Zeitvertreib in der Gegend hcrumführcn, undda er mich allein hatte, sagte er: „Nehmet die Geldsumme, undfolget mir,. Don Bastiano, wir sind am Ziel." Ich zeigte ihmdie Summe in Wechselbriefen auf Genua und Venedig. Da erdie Papiere gelesen, sagte er mit zufriedenem Angesicht, es gefalleihm wohl; ich solle Alles zu mir thun.

So gingen wir fort, bis wir zu einem Walde kamen, in wel-chen wir hinein mußten. Don Alfonso wußte guten Bescheid, denndie Wege waren schlecht, oft gar unkenntlich. Endlich kamen wirin ein dichtes Gebüsch, und erblickten hohe eingefallene Mauern,wie von einem ehemals hier gestandenen Kloster. Neben den Trüm-mern und ciucr Felswand war ein sauberes kleines Haus, daraufein Kreuz; unfern eine Kapelle.

Als Piccolomini au die HauSthür gepocht, ward uns dieselbevon einem alten Waldbruder geöffnet, der uns hinein ließ. DerWaldbrndcr war von gar ehrwürdigem Ansehen, und hatte eineaufrechte, majestätische Gestalt, und raschen Gang, wie man vonseinem hohen Alter nicht hätte erwarten sollen. Da sagte ihmDon Alfonso sein Begehren, wie ich den Feucrgeist verlange unddafür zahlen würde, was er fordern möge.

„Ich bin von Euer« Wünschen unterrichtet," sagte der Wald-bruder zu mir, „und will Eurer Bitte nicht entgegen sein. Gehet- in die Kapelle und leget die Kaufsummc auf den Altar; dann ver-richtet Euer Gebet daselbst und kommet wieder, wenn Ihr dieGlocke läuten höret."

Ich that auch, wie er es geheißen; ging in die Kapelle, legtedie Summe ans den Altar, und verrichtete mit bußfertigem Sinnmeine Andacht. Da erscholl in der Kapelle ein entsetzliches Gebrüll,