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welches weder mir eines Mannes noch eines wilden ThiereS Stimmezu vergleichen war. Es erschütterte mich dnrch Mark und Bein.Aber da die Glocke nicht läutete, blieb ich vor dem Altar, unddachte, es könne mir auf so geheiligter Stätte der böse Feind nichtsanhaben. Ruch geschah nichts weiter; doch grausete mir.
Endlich tönte das Glöcklein silberhell über der Kapelle, undich ging hinaus. Der Waldbruder erwartete mich an der ThürseinerKlause, und »ahm mich bei der Hand. Wir gingen in dieverfallenen Kloster,nauern. Da führte er mich in eine Zelle, dienoch ziemlich wohl erhalten war. Darin stand Piccolomini mitentblößten, Degen. Ein blauer Teppich hing in, Hintergründe derZelle von der Wand herab. Mit dem Rücken dicht an diesen Tep-pich stellte mich der Einsiedler; vor mir ein Nauchgefäß, welchesWohlgerüche dampfte. Keiner redete. Der Einsiedler und Picco-lomini sprachen nur durch Zeichen. Auch mir ward gedeutet zuschweigen.
Darauf sinv die beiden vor mir stehend znm Nauchgefäß getre-ten, und haben jeder ein kristallenes Fläschlei» hcrvorzogen ansdem Wainms und Busen, und solches in die Wolken des Weih-rauchs gesteckt. In gleicher Zeit geschah ein nngehcnrer Fall, daßdie ganze Erde zitterte und der Kalk von den Wänden der Zelleließ. Es war eine alte Mauer, welche unweit der Zelle gestanden,und „„» znsammengesiürzt war, daß der Staub hoch ging und dieLust vcrsinstcrte. Piccolomini und der Einsiedler blieben dabei gargelassen, als sei nichts geschehen. Mir ward dabei nicht Wohl,denn ich mcintc, die Zelle könne über „ns znsammcnstürzen. Dochließ ich'S nicht verspüren.
Rach einiger Weile sind die beiden abermals zum Nauchgefäßgegangen, und haben ihre Fläschlein darüber gehalten. Da ge-schah hinter unrein entsetzliches Gebrüll, wie von einem Nnthier;auch merkte ich ein Schnauben und Wehen im Nacken. Es war