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Wamms, roth durchbrochen, ein scharlachsarbencs Leiblein mit gol-denen Nesteln, und ein Baretlein mit schwarzen Federn/ Auchfärbte ich mir Haupthaar, Bart und Augenbrannen.
So ritten wir nach wenigen Stunden wieder von Peschicra aus,hinter dem Herrn von Monte-Marriano her, als wären wir seineLeibknechtc oder Reisige, die er geworben,
Die Einsiedelei.
Wir ritte» aber den ganzen Tag, ohne Aushören, und hieltennur an, wenn wir unser» Nossen Zeit gönnen mußten zun, Futter.Des Abends kehrten wir in ein einsam gelegenes Bcrghäueleinneben einem Wald ein, wo uns der Bauer mit schlechtem Weinund. grober Neiskost bewirthcte. Auch mußten wir drei neben ein-ander auf Strohlager schlafen, weil kein Bett vorhanden. Aberich that einen süßen Schlaf nichts desto minder, und vergaß allesüberstandene Ungemach. O güldene Freiheit, wie Werth bist du!
Am ander» Tage setzten wir unsere Reise gar gemächlich fort,dem appenninischcn Gebirg entgegen, und hielt uns Niemand aufund an. Aber wir weilten in keiner Stadt, sondern Don Alfonsoumging sic jedesmal. Am Abend des dritten Tages blieben wirin einem Dorfe, am Ufer eines großen Flusses gelegen. Da ver-nahm ich mit Erstaunen, dies sei der Po, welchen wir doch schonden Tag vorher hatten hinter uns liegen lassen. Ich hatte alsonicht darauf geachtet, daß wir auf nnscrm Weg einen großen Kreisbeschrieben.
Don Alfonso verließ uns hier, und kam erst in der Nacht spätzurück. Wie Thorhaimer des Morgens die Pferde rüstete, sagteDon Alfonso, es sei nicht vonnöthen; wir würden diesen Tag hierverweilen, um den armen Thiercn Ruhe zu lassen. Das war demZsch. Nor. VII. 10'
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