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Hause abzuholeu. Alles Andere wird sich dann finden. Doch sageich Euch, daß Ihr nicht so bald nach Deutschland zurückkommenwerdet, sintemal Euch andere Dinge zu thun aufgehoben sind. Ihrwerdet hinausgehen ins Feld, und Euch als tapferer Kavalierim Krieg herumtummeln, und lustigS Leben führen zwischen Leidund Freud."
Darauf versprach ich ihm, nach Hause zu schreiben wegen dergroßen Geldsumme, und sollte ich dieselbe bis zur bemeldeteu Fristcmpfahen, mich gehorsam in Peschiera einzustellen, und das klebrigezu erwarten.
Also verabredeten wir Alles miteinander; darauf schied er vonmir, und, wie er hoffte, auf Wiedersehen. Ich begab mich abermit Thorhaimern nach Verona, und schrieb sogleich den glücklichenErfolg meiner Bemühungen nach Deutschland, mit inständigemVerlangen, die nothwendige Geldsumme vor dem ersten Tag desMaien zu erhalten, wenn nicht Alles verloren sein solle.
In Verona hatte Niemand meine Abwesenheit bemerkt. Auchstellte ich mich gegen Bevilacqua und alle meine Freunde, als seinichts vorgefallen.
Ich vertrieb mir die Zeit mit Lustbarkeiten aller Art, worancs nicht fehlte. Auch hatte ich kein Unglück bei den Weibern, dennsic haben die Deutschen gern, und glauben, der Deutsche sei treuer,als der. Welsche. Doch hütete ich mich wohl vor der Donna Ma-thilde, des Ghifiliere Gemahlin, wiewohl sie keine Anlockungensparte. Denn Don Alsonso hatte mir wahr gesprochen, und nichtvergeblich gewarnt, wie ich nachher erfuhr.
Als nun die schöne Jahreszeit anrückte, ward mir bange, ichsei vom alten Welzcr vergessen worden. Denn es kam weder Briefnoch Geld. Auch rüstete sich Bevilacqua zur Reise nach Nom,und bat mich inständiglich, ihn zu begleiten. Aber ich blieb unterallerlei Vorwand in Verona zurück, und er reifete allein dahin ab;