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de» Augen, daß ich keine Bewegung mache. Und also verlor sichdie Bildsäule im Hintergründe des Speisesaals, ohne daß ich in derdaselbst herrschenden Verschattung wahrnahm, wohin sie gekommen.
Bald darauf trat Don Andreazzi lachend herein, und sagte: erhabe lange keinen Diener zwingen können, mit ihm in die Gal-lerie zu gehen; denn die Bildsäule sei in der Gallerie umgewan-delt, wie etliche versichern, die es gesehen haben wollen. Als erendlich den Herzhaftesten mit sich genommen, wäre die Bildsäule inder Nische zwischen beide» andern unverrückt auf der alten Stellegestanden, also, daß die Diener entweder voll Weines oder Narr-heit gewesen sein müßten, um sich so thörichte Dinge einzubilden.Ich aber wußte wohl, was davon zu halten sei; doch äußerte ich,wie billig, meine Gesinnungen nicht, aus Furcht vor Piccolomini,der unsere Wirthe lautlachend in ihrem Zrrthum bestärkte. DerWein machte das Gespräch lebendig, und des Scherzes und Ge-lächters war kein Ende, bis nm Mitternacht.
Da hörten wir den Wagen Vorfahren, und wir nahmen frennd-lichcn Abschied von Don Andreazzi; auch mußte ich diesem ver-heißen, wieder bei ihm einzukehren, wiewohl ich nicht wußte, woich mich befand. Darauf stiegen wir, der Herr von Monte-Mar-ciano und ich, in den Wagen und fuhren nach PeSchiera.
Der Vertrag.
Als wir allein waren, verband mir Don Alfonso abermals dieAugen, wie zuvor, da wir gekommen waren. Doch that es nichtNoth, denn der Schlaf trieb mir die Augen mit Gewalt zu, also,daß ich, nach kurzem Gespräch, wie gefühllos hinsank. Auch binich nicht erwacht, bis vor den Thoren des StädtleinS PeSchiera,wo mich mein Begleiter rüttelte, und mir die Binde vom Gesichtnahm. Da war schon der Tag im Anbruch.