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„Ich suche ihn. Könnet Ihr mirrathen? — Denn ich glaube,Ihr besitzet ihn."
„Wenn Ihr männlich seid, und die Probe besteht, mag Euchwerden, was mir geworden ist."
„Wer hat ihn? Wie kauft man solches Gut?"
„Um kein Geld. Wer den Geist bezwingen will, muß sich zuvor selbst bezwingen. Ihr müsset Allem, was Zhr habet und liebet,entsagen, um des Einen willen, dann werdet Ihr durch ihn Alleshaben. Könnet Ihr das?"
„Wenn'S vonnöthen ist."
„Und müsset lang um ihn dienen und keine Gefahr scheuen.Doch hilft Euch der Feuergeist dienen. Den Spiritus familiarkskann Euch Niemand geben, als der Feuergeist."
„Wer ist der Feuergeist?"
„Ein Geist des obern Luftkreises; auch leicht zu haben. Werihn hat, dessen Leben ist wider alle Todesgefahr in Wasser undFeuer, Luft und Erde geborgen. Schwert und Kugel mögen ver-letzen, aber nie tödten."
„Wie lang muß ich dem Feuergeist dienen?"
„Dreimal sieben Monde, dreimal sieben Wochen, dreimal siebenTage, dreimal sieben Stunden."
„Und was verleiht mir der Spiritus familiaris für de» langenDienst?"
„Leben, so lang Ihr wollet; Geld, so viel Ihr bedürfet; alleFreuden, die Ihr begehret, und Kenntniß großer Geheimnisse,die mehr als Leben, Geld und Freude Werth sind."
Er sprach darauf Vieles von der Beschaffenheit der Geister undvon der Gefahr, mit bösen in Gemeinschaft zu kommen; desgleichenwarnte er mich, meine Wünsche nicht jeglichem zu eröffnen. Auchsagte er mir Vieles , dessen Sinn ich nicht begriff.
Seine Worte machten einen wunderbaren Eindruck auf mein