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7 (1851)
Place and Date of Creation
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Ich antwortete:Aber wer Ihr seid, weiß ich nicht/' Sieantwortete:Unschuldig."

Die Magd ließ sich wieder sehen, und führte mich den gleichenWeg zurück, welchen ich gekommen war, bis zu dem Thorhaimer>dem die Zeit lang geworden. Ich war über die Begebenheit vollerZorn und Unruhe. Am folgenden Tage erzählte ich dem GrafenBevilacqua das Abenteuer. Er war sehr erstaunt, und begriffnicht, was die Spiegelfechterei gesollt; doch gebot er mir, gegenjedermann zu schweige», um mir größeres Unglück zu ersparen.

Ein anderer Besuch.

Zwei Tage nach jenem Vorfall saß ich spät gegen Mitternachti» meinem Zimmer, denn ich war kaum von einem Feste gekom-men, welches Bevilacqua am Namenstage einer ihm theuern sehrjungen und liebenswürdigen Verwandtin gegeben hatte. Mir sum-sete noch das Getön der Geigen, und ich war so munter, das keinSchlaf in meine Augen kam. Da nahm ich mein Tagebuch, umhinein zu schreiben, und legte das Bild von Sclavani's Madonnevor mir auf den Tisch.

Indem ich schrieb, erhob sich draußen ein gewaltiger Sturm-wind gegen die Fenster. Darauf bewegte sich der Erdboden untermeinen Füßen, Tisch und Stuhl wankten, und das ganze Hausmachte ein seltsames Getöse. Mit großem Entsetzen sprang ichauf und rief Thorhaimern. Im gleichen Augenblick fiel mein Degen,der an einem Nagel der Wand hing, mit großem Geprassel vonselbst zu Boden. Ich war erschrocken, daß mir die Kniee wankten.Aber nun ward Alles wieder still im Hause. Nur der Sturmheulte auf den Gaffen. Als ich Thorhaimern in seiner Kammeraufsuchte, fand ich ihn schlafend. Darum wollte ich den Glück-