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dcrblichcn Holzarten belegt gewesen sein. Von diesen ursprünglichenGrundlagen wird aber heutiges Tages keine Spur mehr erblickt.
Die Häuser sind beinahe durchgehends von Manerwcrk erbaut;und die neuern Paläste der Reichen gewöhnlich sehr geschmackvoll;aber nicht höher als ein Stockwerk über die Grundflur und mei-stens mit einem Ebendach bedeckt, wie im südlichen Spanien, aufwelchem die Einwohner sich des Abends Bewegung geben undfrische Luft einathmen.
Die Vorstädte der Havannah sind beinahe um das Doppelteausgedehnter, als die Stadt selber und fast täglich erweitern siesich. Die Litern Quartiere derselben zeigen aber immerfort einabscheuliches Acußere; Hütten, ekelhaft, wie man sie kaum inpolnischen oder russischen Dörfern zu Gesicht bekommt. Unter hun-dert Gebäuden ist kaum ein ganz gemeines Wohnhaus zu erblicken;die übrigen sind aus allen Arten brennbarer Materialien zusammcn-geflickt. Bricht da Feuer aus, lodert das ganze Gaffenwerk mi'tauf. Vor wenigen Monaten brannten mit einemmale 400 Ge-bäude nieder. Wird dann wieder neu aufgebaut, so entwirft manvortreffliche Pläne, gebietet deren Ausführung durch strenge Ver-ordnungen, und, siehe da! — sie bleiben unbefolgt. Die schön-sten Gebäude mögen das Posthaus und der Palast des Gouver-neurs sein. Von den Kirchen ist, neben europäischen, nichts zurühmen. Die Kirche des BenedlktinerklosterS, welche die pracht-vollste hätte werden sollen, steht vielleicht seit einem Jahrhundertunvollendet da, und in einem Theil derselben wird, wie ehemalsim Tempel von Jerusalem, öffentlich Geldmarkt und Wuchergetrieben, alldieweil tm andern Gottesdienst gehalten wird.
Der Hafen ist eine herrliche, weit ausgedehnte Bucht, großgenug, die stärksten Kriegsflotten auszunehmen und ziemlich sicherzu stellen. Man läßt aber den Eingang jetzt täglich mehr durchdie Ausspülungen der Straßen von den Regengüssen verschlammen.