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aber starkes Nad zerknirschen; dann Alles durch die Schwingmühlclaufen; nachher auf Tischen sortiren, vollends reinigen und soendlich, in Säcken verpackt, nach der Stadt Havannah verladen.
Dies ist nicht die einzige Sorge des westindischen Pflanzers.Er setzt, an die Stelle der abstcrbcnden, frische Bäume in seinenKaffeepflanzungen; erweitert diese; macht neue Anlagen. Er be-sorgt die Ansaaten der Futterkräuter und menschlichen Nahrungs-mittel. Der Reis bringt ihm jährlich eine, die Bohnen und dasTürkenkorn jährlich zwei regelmäßige Acrnten. Er macht Wald-stücke urbar zum Anbau. Er unterhält seine verschiedenen Gebäu-lichkeiten, Wege, Einhägungcu u. s. w., kurz, er hat immer voll-auf zu schaffen, und genug, um nur alle Arbeiten zweckmäßig an-zuordnen. In dem unaufhörlichen Wechsel der Thätigkeit bestehtdie Annehmlichkeit des westindischen Pflanzerlcbcns, welches ichnoch dem europäischen verziehen möchte, weil hier Alles ohne Unter-laß lebendig und rege ist, und keine todte Jahreszeit dazwischentritt. Hier schläft die ewig schöne Natur nie.
Die Zahl meiner erwachsenen und arbeitsfähigen Neger beläuftsich gegenwärtig nur auf 25 Manns- und 25 Weibspersonen, wo-von g Paare verhcirathet sind. Creolen von 1 bis 13 Jahren gibtes bei mir nur II, weil alle die afrikanischen Mädchen, als ichsie erhielt, noch sehr jung waren. Im Laufe von 18 Jahren hatt'ich das seltene Glück, nur drei Afrikaner durch den Tod zu ver-lieren; eine» Greis vor Altersschwäche und zwei Mädchen an kriti-schen Wciberkrankheitcn. Dennoch fehlte es nie an häufigen Kranken.Alte, schon aus Afrika hergebrachte Schaden oder Würmer, oderKatarrhe sind die gewöhnlichsten Nebel derselben.
Alle sind gute, getaufte, römich-katholische Christen, die regel-mäßig jeden Abend Betstunden halten. Wer sich verheirathenwill, dem steht's frei. Die Unkosten der Zeremonie sind gering.Es versteht sich, daß diese der Herr bestreitet.