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kette gleichen in ihrer äußer» Form dem östlichen Jura von Solo-thurn bis Brugg; und deswegen, nnd dem Vaterlande zu Ehren,nannte ich meine Pflanzung die Kolonie am Jura. Sie liegt22 Stunden westlich von der Havannah und drei Stunden west-licher als Sta. Theresa.
Sie wünschen nähere Kunde von meiner Pflanzung. Wohlandenn! Denken Sie sich einen Raum von ungefähr 700 JuchartLandes (jede von 35,000 bis 40,000 Gcvicrtschuhen) oder, wiewir's hier nennen, von lös-^ Geviert-CavalericS. Davon sind nunbis jetzt 145 Juchart mit Kaffee bepflanzt und etwa 45 Jnchartmit Lebensmitteln und Vichfutter. Das Uebrige ist noch ein im-mergrüner Wald. Zwei große Bäche und eine Menge kleinere,auch Quellen von vortrefflichem Wasser, erfrischen das Ganze.Einige unbedeutende Flächen ausgenommen, ist alles Hügelland.Von meinen schon angepflanzten 162,000 Kaffeebäumcn haben vorzwei Jahren 31,000 ältere nnd 54,000 jüngere Bäume mir 57,000Pfund Kaffee und letztes Jahr 40,000 Pfund von verschiedenenQualitäten eingetragen.
Die Vorlese des Kaffee'S fängt hier in den Bergen EndeJuli's oder Anfang Augusts an; die eigentliche Aernte aber EndeSeptembers, oder Anfang Oktobers, und die Nachlese Ende De-zembers oder Anfang Februars, und diese dauert oft bis in denMärz. In den Zwischenräumen dieser Zeiten beschäftigt sich derPflanzer mit den vielen andern Arbeiten, unter denen das Aus-jäten des Unkrauts die beträchtlichste ist. Je nach der mehr oderweniger südlichen Verflachung der Berge, muß dies Geschäft jähr-lich zwölf- bis fünfzehnmal wiederholt werden. Außerdem mußin jenen Zwischenzeiten das Trocknen nnd Mahlen des Kaffee'Svorgcnomme» sein; d. i., der Pflanzer läßt die ausgctrockneteKirsche, von welcher die zwei Kaffeebohnen den Kern bilden, durchein von Ochsen oder Pferden im Kreise hernmgetricbenes, hölzernes,