Druckschrift 
7 (1851)
Entstehung
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Schiffshauptmann empfing eine. Zch trat auf das Hinterthcil desSchiffes, das mich getragen; jeder der Befehlshaber that wie ich.Die Trommetcn wurden geblasen. Das ganze Heer erhob einFeldgeschrei. Alle Schiffe loderten im Feuer auf, während dasHeer betete. Nun war keine andere Aussicht, als obzusiegen oderumzukommcn. So wollte iclsts. Und unverzüglich brach ich mitgesammter Kriegsmacht gegen die karthagische Stadt Megalvpolisauf. Meine Syrakuscr waren niedergeschlagen und düster. Siebetrachteten sich als Verlorne.

Wie sie aber landeinwärts rückten und nun den reich gebautenBoden erblickten, von allerlei Pflanzungen und Gärten, vielenBächen und Wasserleitungen verschönert, richtete sich ihr Muthvon neuem auf. Links und rechts schimmerten Landhäuser, die vomReichthum der Eigenthümer zeugten. Dörfer und Hofe hatten Neben-fluß an Lebensmitteln aller Art. Auf beiden Seiten des Wegesweideten in den Ebenen große Heerden von Rindern, Schafen undPferden. Ueberall sah man das Land mit Oelbäumc», Weinstöckenund Fruchtbäumcn verschiedener Gattung bepflanzt. Alles verkün-dete eine Fülle, einen Wohlstand, eine Glückseligkeit, welche meinenKriegern den schönsten Lohn des Sieges verhieß.

Megalvpolis, wie die Stadt Times, keines Feindes gewärtig,»ahm ich mit Sturm und gab sie meinen Soldaten preis. Kar-thago war voll Schreckens. Ohne die KriegSschaaren der Landschaftund der Verbündeten abzuwartcn, rückten mir die Feinde entgegen.Sie stellten aus ihrer Hauptstadt allein schon ein Heer von vicrzig-tausend Mann zu Fuß, tausend Reitern und zweitausend Streit-wagen ins Feld. Ich hatte in Allem kaum vierzchntauscnd Mannnach Afrika gebracht. .

Theils vor dieser Nebcrmacht, theils vor der Reiterei und derMenge der Wagen erschrak mein Volk. Ich aber sprach Math ein,und ließ, als das Heer schlief, eines Morgens viele Eulen im Lager