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aus der Werkstatt des Töpfers waren verschieden, sieh', hicherhat mich der metntge geführt?'
Der Bildhauer, wie er allmälig vom ersten Erstaunen genesenwar, rief: „Agathokles, die Straße des Ruhms ist selten dieStraße des Glücklichen! Du hast in der Welt einen großen Na-men gewonnen, aber ein langes Leben verloren. Beide wandernwir noch die letzten Schritte unserer Laufbahn; unsere Augen sindvom zwciundsiebenztgjährigen Wachen müde. Sie schließen sich bald.Agathokles, möge» die Götter dich segnen, daß du schön endest."
Der Fürst führte seinen Freund nach diesem in seine übrigenZimmer; von da hinaus auf einen offenen Erker, von welchemherab man über den Hafen von Syrakus und das weite Meer sah.Während hier die fürstlichen Diener die köstlichsten Erfrischungenin goldenen und silbernen Geschirren auftrugen — doch Mikon,alter Gewohnheit treu, genoß nur Brod mit Honig, und frischeMilch dazu — segelten aus dem Hafen zweihundert vier- und sechs-rudrige Schiffe, alle wohlauSgcrüstct, ins Meer. So halte cs derKönig besohlen, seinem Freunde zn Ehren. Die mächtige Kriegs-flotte erregte sowohl durch ihre Größe, als durch die Gewandtheitund Kühnheit ihrer Bewegungen, MikonS Bewunderung. „Mitihr," sprach Agathokles, „will ich noch diesen Sommer Afrika er-schüttern, und das übermüthige Karthago demüthigcu. Ein Theildavon reicht hin, den Phöniziern drüben alle Gctreideznfuhr ausSizilien und Sardinien abzuschneiden. Syrakus soll hinfort durchmich den Ozean beherrschen."
Nachdem Mikon seine Augen an dem großen, beweglichen Schau-spiel der Flotte gesättigt hatte, führte ihn sein fürstlicher Freundabermals durch eine Reihe von Prachtzimmern an das ander Endeder hohen KönigSbnrg. Und wie sie auf einen mit den theuerstenmorgenländischen Teppichen belegten und behangcnen Erker hinauS-tratcn, sahen sic ganz Syrakus unter ihren Füßen, wie es sich aus