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so wäre euer Glück das würdigste, nach welchem er geizen müßte.Aber sein Neid könnt' es weder zerstören, noch gewinnen."
Noch sprachen die alten Zugendgcspielen viel von ihren Knaben-zeiten. Die Greise verjüngten sich in ihren Erinnerungen. Mikonbrachte manchen kleinen Zug aus seinem Lebenslaus an; aber niekönnt' er den Karkinos bewegen, auch von sich und seinen Schick-salen zu reden. Das alles sparte dieser auf für den folgendenTag, wenn Mikon ihm den Gegenbesuch machen würde. Schonwartete sein Diener mit den Nossen manche Stunde im Vorhof.Er trennte sich, wie es schien, ungern von der glückseligen Familiedes Bildhauers.
Folgendes Morgens erschien, wie verabredet worden, ein Botedes Karkinos, welcher dem greisen Mikon den Weg durch dieStraßen von Syrakus zur Wohnung des Jugendfreundes zeigensollte. Mikon bestieg ein Maulthicr, und nach Gewohnheit voneinem Sklaven begleitet, machte er sich auf den Weg.
Als nach einer Stunde die Thürme und Paläste der Stadtihm schon aus der Ferne im Frühlingsstrahl der Sonne entgegenschimmerte», kamen einige Reiter in großer Eile daher gesprengt.Ihre Tracht verrieth, daß sie nicht nur Krieger, sondern Befehls-haber im syrakusischen Heere waren. Ihre Helme, Schwerter undDolche strahlten von Gold. Sie nannten Mikons Namen, undals sie erfuhren, der Greis auf dem Maulthicr sei Mikon, derBildhauer von Korinth, näherten sie sich ehrerbietig und sprachen:„Wir haben Befehl, dich zu Agathokles zu führen, dem Herrnvon Syrakus."
Der Greis erschrak und sagte: „Was kann den Fürsten, meinenHerrn, bewegen, mich vor sich rufen z» lassen? Doch seinem Be-fehl muß ich gehorchen. Führet mich zu Agathokles."