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7 (1851)
Entstehung
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200
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leuchtete vom Vergnügen, und zuweilen sah man seine Augenmitten im Lächeln von einer Thräne feucht werden.

Ja, Mikon, mein alter Freund!" sprach Karkinos:ichglaube, einen Glücklichern, als dich, trägt Sizilien nicht. Aberdein Leben in der Nähe des unruhigen Syrakus scheint mir ge-wagt, wie eine Hütte, die man zum Schlund des dampfenden Aetnabaut. Hast du nie von Agathokles gehört, dem Fürsten von Sy-rakus? Fürchtest du nicht seine gefährliche Nachbarschaft?"

Mikon antwortete:Schon die Korinther haben mich warnenwollen; aber ich höre von Agathokles, er sei eben so weise, alsstrenge. Ich zittere vor ihm nicht. Er, wie ich, sind in einesVerhängnisses Gewalt. Wir fürchten die Götter, darum tragenwir vor den Sterblichen keine Scheu."

Aber schmerzt dich nicht, daß Agathokles die Freiheit desVolks unterdrückt und sich zum Gewaltherrn der Syrakuscr, dieSyrakuser zu Sklaven gemacht hat?"

Ich glaube kaum, daß er's gethan, Karkinos, wohl aber, daßihn die Syrakuser zum Herrn über steh gesetzt haben. Denn wielistig oder gewaltig auch ein Mensch sei, er kann kein ganzes Volkin Fesseln schlagen, sobald dieses die Fesseln verabscheut. DieVölker in niederträchtiger Feigheit sind es, welche den Tyrannenschaffen; der Tyrann macht kein freisinniges Volk knechtisch."

Einer von Mikons Söhne» sagte:Unsere Abgeschiedenheit,wie unser mäßiges Vermögen kann den Neiv eines Agathokles sowenig, als seinen Argwohn reizen."

Ein anderer der Söhne fügte hinzu:Und nicht das Land,wo man wohnt, bringt Glück in das Herz: sonder» der Menschbringt Glück in das Land. Wohin wir auch gehen, überall wölbtsich ein Himmel über uns, reich an Segen, wie an Blitzen."

Wahrlich!" rief Karkinos:könnte Agathokles neidisch sein,