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einer meiner freigelassencn Diener," sagte KarkinoS: „ich Hab'ihmbefohlen, mein Pferd zu deinem Landgut zu führen."
Die beiden Greise stiegen den Berg abwärts. Der Weg schlan-gelte sich gemach zwischen Felsen, non Weinreben und blühendenGesträuchen umweht, in das Thal nieder. Dort erweiterte er sichzu einem Lustgang zwischen hohen Pappeln, die zu einem ge-räumigen Hofplatz führten, von WirthschaftSgebäuden umgeben. —Ohnweit derselben, auf einer milden Anschwellung des Erdbodens,erhabener, als die übrigen Gebäude, stand Mikons Wohnung,rings von einem Säulengang umzogen. Vor dem Eingang sprangein Brunnen, von sieben Palmen majestätisch überragt. Dort,ans dem Teppich des Rasens, spielten Kinder von allerlei Alter,während unter der kühlen Vorhalle ein Frühmahl für die ganzeFamilie von sehr einfachen ländlichen Speisen bereitet stand. Manschien nur Vater Mikons Ankunft erwartet zu haben. Denn wiesich die beiden Alten näherten, traten viele Personen beiderleiGeschlechts aus dem Hause hervor, über den Nasen, fröhlich gegendie Palmen, den allgemeinen Vater zu begrüßen.
Mikvn sprach zu KarkinoS: „Das sind meine Kinder!" — Erbegrüßte sie alle, und stellte sic seinem Freunde vor: vier Söhnemit ihren Frauen, sicbenzehn Enkel und Enkelinnen, dazu dreiUrenkel. Mutter Phais, in ehrwürdiger, edler Gestalt, war vonden Ihrigen umgeben, wie au einem blüthenrcichen Roscnstock eineabbleichcnde Rose von grüne», von schwellenden, von halbaufge-brochenen Knospe», und andern, schon in vollblätteriger Pracht.
Nachdem Alle erfahren hatten, wer der Fremdling sei, thatensich die Großen und Kleinen freundlich zu diesem, als wollten siein ihm Mikons Jugcudtage liebkosen und ehren. Dann lagerteman sich um den Tisch; jedem war sein Plätzchen bekannt.
Sei cs die Anmuth oder Seltenheit dieses Schauspiels, eswirkte sichtbar ans das Gemüth des KriegSmanneS. Sein Antlitz