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7 (1851)
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hin. Als sie seine Schritte vernahm nnd ihn erblickte, schien sieihm entgegeneilen zn wollen; doch die Kraft gebrach ihr. Sie warsehr blaß; sie lächelte ihn an, und ihre Augen waren von zittern-den Thränen schwer.

Ihnen isi nicht wohl?" fragte d'Aubant ängstlich.

Nicht ganz," antwortete sie:aber es wird vorübergehen."Sie deutete mit der Hand auf einige bemooste Felsenstücke, welcheim Schatten nberhängender Gesträuche einen Nuheort bildeten.

D'Anbant führte sie dahin. Er setzte sich an ihrer Seite nieder.Beide schwiegen lange. Er ergriff ihre Hand plötzlich mit einerHeftigkeit, die sie erschreckte, nnd küßte sie mit ungewöhnlicherInbrunst.Machen Sie mich nicht unglücklich, Madame!" riefer mit bebender Stimme:Irgend eine Krankheit, irgend ein Nebelnagt an Ihrem Leben."

Sie schlug die Augen zu ihm auf, und bemerkte Thränen in denseintgen.Fürchten Sie nichts!" erwiederte sie:Mir ist wiederwohl. Es war eine Anwandlung - es ist schon vorüber."

Eine neue Stille trat wieder ein.

Ich habe," sagte er nach einiger Zeit,Ihnen frohe Botschaftbringen wollen. Es ist mir gelungen, den Gouverneur und seineGemahlin zu bewegen, die Einwilligung in die Verbindung Ade-laidens mit dem Ingenieur zn geben. Es hielt schwer. Aber derGouverneur war wohl gezwungen, sein Jawort zu geben, da sichdie beiden jungen Leute aus Lieb' und Leidenschaft schon zn sehr ver-gessen hatten, und dergleichen Schritte nicht wohl zurnckgethan wer-den können.Kommen Sie, nehme» Sic Theil an der Freude derGlücklichen, die jetzt wahrscheinlich zu den Füßen ihrer Aelternliegen."

Angusiine schien von dieser Neuigkeit sehr überrascht. Sie thatnoch manche Frage, nnd, am Arm des Chevaliers gelehnt, gingsie, den Gouverneur zu suchen.