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7 (1851)
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DeSfontaineS ihn darum befragte; demungeachtet wollte er niedie Wahrheit und das Geheimniß all' der kleinen Vertraulichkeitenverrathen, so zwischen ihm und Adelaiden herrschten.

An einem schönen Nachmittag war die ganze Gesellschaft derFremden von New-OrleanS, nothwendig auch d'Aubant, eingeladenbei Augustinen. Augnstine schien trüber, denn gewöhnlich, soviele Mühe sie sich auch gab, ihre Schwermuth zu verheimlichen.Auch der Gouverneur und seine Gemahlin waren ernster, dennsonst. Der flatterhaften Adelaide sah man sogar rothgcweintcAugen an; d'Aubant war stiller. Mit einem Wort, der Geniusder Freude war treulos entwichen; Jedes lebte mehr in sich, alsmit den Andern. Agathe allein hüpfte harmlos von Einem zumAndern, und konnte das räthselhafte Betragen einer Gesellschaftnicht begreifen, in welcher sonst Muthwillc u»d Scherz daheimwaren; und mochte sie auch forschen und fragen, wie sie wollte,Einer war geheimnißvoller, als der Andere.

Nugustine ermannte sich. Sie stand im Glauben, daß ihreNiedergeschlagenheit, der sic so wenig Meisterin gewesen, Ursachevon der unangenehmen Verstimmung der Uebrigen geworden sei.Ihre Gäste hatten sich im Garten und im daranstoßendcn kleinenParke paarweis zerstreut. Sie eilte dahiu, um die Verlornen zusammeln.

Indem sie an einer kleinen, von Gebüschen umfangenen Wiesevorüberging, sah sie Adelaiden mit auSgcbreitcten Armen gegend'Aubant fliegen, welcher mit dem Ingenieur im Gespräch vertieftzu sein schien; sah, wie Adelaide den Letzter« umarmte.

Augustine wandte sich schnell ab, um die Glücklichen nicht durchihr Erscheinen zu stören. D'Aubant aber hatte die Fürstin bemerkt.Er überließ die freudenberauschte Tochter des Gouverneurs demGeliebten, und eilte jener nach.

Sie stand an eine Zypresse gelehnt, und starrte finster vor sich