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7 (1851)
Entstehung
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werk, und den Frieden und die Freude, so außer mir herrscht undin mir, du würdest mich die glücklichste Tochter der Erde nennen,D'Aubant, der Edle, wetteifert mit der holden, üppigen Naturdieses Landes, meinen Aufenthalt zum reizendsten der Welt zu er-heben, Wo jene das Anmuthige gab, fügte er das Nützliche hinzu;wo jene den Nutzen bot, knüpfte er daran das Schöne der Kunst,Mein Dasein löset sich i» dem stillen Strom heiliger Empfin-dungen auf. Die Wchmnth der Erinnerung, das sröhlichbangcAhnen des Künftigen, und der milde Zauber der Gegenwart ver-schmelzen in zarter Uebereinstimmung mit einander, wie die ver-schiedenen Töne eines harmonischen Klanges,

Ich muntere unsere Arbeiter in den Feldern aus, ich besuchedie Hütten meiner Kolonie, werde die Freundin und der Arzt derKranken, die FricdenSstifterin der Entzweiten; oder ich Pflanze un-fern Garten an, oder ich theilc mit der liebenswürdigen Agathedie kleinen häuslichen Arbeiten, oder wir empfangen Besuche, undbcwirthen unsere willkommenen Gäste mit dem Besten, was wirvermögen.

Oft gehe ich mit Agathen und einigen meiner Sklavinnen ambrausenden Strom entlang, und untersuche die Pflanzungen dieseslieblichen Himmelsstriches; oft schwärme ich einsam und furchtlosdurch die finstern, feierlichen Waldungen und ins Gebirg, DieNatur ist das wahre Buch himmlischer Offenbarung, welches gleich-sam die Hand des Allmächtigen selbst geschrieben; und jede Zeiledieses unendlichen Werkes ist ein neues Wunder,

Der Theil des Erdballs, welchen ich jetzt bcwandlc, trägtüberall die Spuren einer später» Bildung und Entstehung, Nochist nicht der tausendste Theil desselben von Menschen bewohnt odergesehen, Einst herrschte auch hier, wie in andern Weltgegenden,der unermeßliche Ozean allein, wie die Menge der Versteinerungenvon Meererzeugnissen dafür bürgen, welche heutzutage nur imZsch, Nov. V». 6"