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Er wirft sich demüthig vor demselben zur Erde, und überreichtihm weinend eine Schrift, worin er sich selbst der Thronfolge un-würdig erklärt, und sich nur sein Leben, als eine Gnade, ansbittet.
Vor dem versammelten Staatsrath ward nun eine Art öffent-licher Anklage gegen den Prinzen vorgelesc», worin ihm seine ge-nauen Verbindungen mit den Anhängern der alten Ordnungen undSitten, die grausame Behandlung seiner verstorbenen Gemahlin,der unglücklichen Prinzessin von Wolfenbüttcl, der Ehebruch mitEuphrosine, einer ganz gemeinen Weibsperson, die Flucht zum römi-schen Kaiser Karl vi., den er aufgefordert habe, ihn mit gcwafs-neter Hand zu schirmen, und mehrere andere Umstände, als Staats-verbrechen vorgerechnet wurden. Der Kaiser enterbte ihn darauffeierlich durch eine besondere Urkunde, erklärte ihn der Thronfolgeans ewig unwürdig, und AleriS Unterzeichnete schaudernd mit eige-ner Hand die Urkunde. — Dann ging der Zug in die Kathedral-kirche. Die EntcrbungSakte ward dort z»m andcrnmalc verlesen,und die Geistlichen unterschrieben sie ebenfalls.
Aber das Schicksal des Prinzen war noch nicht vollendet. Erwurde von diesem Augenblicke an verhaftet, so wie alle seine ehe-maligen Anhänger, Aufwiegler und Mitschuldige, worunter sichselbst die verstoßene Czari», seine Mutter, und viele Andere be-fanden , deren Spuren in der Verschwörung zur großen, russischenGegenrevolution entdeckt oder beargwöhnt waren. Der Prozeßward ihnen gemacht, und das Urtheil gesprochen.
Die Vollziehung dieses UrthcilS ging ohne Gnaden von statten.Glebof, der begünstigte Liebhaber von der Mutter des Czare-witz, wurde lebendig gespießt; der Bojar Abraham Lapnkin,der Oheim des Czarewih, Bruder der verstorbenen Czarin, Alcran-dcr Kikin, erster Kommissär der Admiralität, der Bischof vonRostow, und Pnstinoi, Beichtvater der Czarin, wurden gerä-dert und ihre Köpfe öffentlich anSgeilcckt; viele von den Theil-